Pinneberg

Kreisstadt entscheidet über 1,35 Millionen Euro für ihre Kitas

Andreas Daebeler

Pinneberg. Kita-Träger, die mit Schließung von 17 Standorten drohen, alarmierte Eltern und jede Menge Protest – Pinneberg hat einen heißen Sommer hinter sich, wenn es um seine Kindergärten geht. Mit der Entscheidung der Politik, vom umstrittenen Prinzip bei der Bezuschussung von Einrichtungen pro geleisteter Betreuungsstunde abzurücken, ist das drohende Chaos erstmal abgewendet. Wenn sich die Pinneberger Ratsversammlung am Mittwoch, 1. November, im Rathaus (18.30 Uhr) zu ihrer nächsten Sitzung trifft, könnte ein weiterer Schritt auf die Betreiber von Kindergärten zu getan werden, wenn nämlich außerplanmäßige Auszahlungen an die Träger abgenickt werden. Mit der Freigabe von 1,35 Millionen Euro, die als Sonderzuschuss deklariert sind, würden 2016 und 2017 entstandene Defizite ausgeglichen – Voraussetzung dafür, dass alle Standorte im Stadtgebiet erhalten bleiben. Die Träger hatten seit langem auf mangelnde städtische Förderung hingewiesen und den Defizitausgleich gefordert.

( and )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Pinneberg