Pinneberg
Premiere in der Nordsee

Lyrik in der Hummerbude beim Helgoländer Lesefestival

Die Hummerbuden auf Helgoland: Gedichte im Fahrstuhl, Krimis in der Kneipe und Märchenhaftes im Bungalow auf der Düne.  Das erste Helgoländer Lesefestival bietet vom 26. bis 28. Oktober 2017 Literatur an ungewöhnlichen Orten.

Die Hummerbuden auf Helgoland: Gedichte im Fahrstuhl, Krimis in der Kneipe und Märchenhaftes im Bungalow auf der Düne. Das erste Helgoländer Lesefestival bietet vom 26. bis 28. Oktober 2017 Literatur an ungewöhnlichen Orten.

Foto: Marcus Brandt / dpa

Zehn Autoren werden erwartet. Sie präsentieren Werke, die einen Bezug zum roten Felsen in der Deutschen Bucht haben.

Helgoland.  Gedichte im Fahrstuhl, Krimis in der Kneipe und Märchenhaftes im Bungalow auf der Düne: Das erste Helgoländer Lesefestival bietet vom 26. bis 28. Oktober Literatur an ungewöhnlichen Orten. Zehn Autoren werden erwartet. Sie präsentieren Werke, die einen Bezug zu Deutschlands einziger Hochseeinsel haben. Auch die Gewinner eines Schreibwettbewerbs für Nachwuchsautoren werden geehrt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, wie die Organisatoren mitteilten.

Der frühere Inselpastor Eckhard Wallmann stellt im Nordseemuseum sein neues Buch „Helgoland – Eine deutsche Kulturgeschichte“ vor. Der auf dem Roten Felsen aufgewachsene Reimer Boy Eilers wird in einer Hummerbude aus seinem Gedichtband „Sprechen mit Seezungen“ und seinen Erzählungen „Goethe, Glück und Helgoland“ lesen.

In der „Der rote Feuerstein und das Geheimnis von Atlantis“ entführt Kim Scheider bei ihrem Auftritt auf der MS „Helgoland“ in eine magische Welt. Doch auch verletzte Robben, Seehundjäger, der Lummensprung und skurrile Inseltypen spielen in den Lesungen eine Rolle. Die Reihe der Autoren reiche vom Kind bis zum Profi, sagte Helgolands Tourismusdirektor Lars Johannson. Ziel sei es, das Lesefestival als festes Programm auf der Insel zu etablieren.