Pinneberg
Pinneberg

Stadtvillen für 30 Millionen Euro sind fertig

Vermietet werden Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit einer Größe von 66 bis 131 Quadratmetern

Vermietet werden Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit einer Größe von 66 bis 131 Quadratmetern

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

9000 Quadratmeter Wohnraum wurden in der Parkstadt Eggerstedt geschaffen. Quadratmeterpreise für die Wohnungen stehen noch nicht fest.

Pinneberg.  Wo bis 2004 Soldaten marschierten, entsteht ein neuer Stadtteil. Pinnebergs ehemalige Kaserne wird zur Parkstadt Eggerstedt. Nun kann die mit dem Bau von neun Stadtvillen betraute BIG Unternehmensgruppe einen Meilenstein beim größten Bauprojekt in der Kreisstadt verkünden. Mehrfamilienhäuser, in denen insgesamt 98 Wohnungen entstanden sind, wurden an den Auftraggeber übergeben. Vermarktet werden sie von Soka-Bau. Rund 30 Millionen Euro wurden investiert.

Für das Geld entstand neuer Wohnraum mit einer Gesamtfläche von etwa 9.000 Quadratmetern. Vermietet werden Zwei- bis Vierzimmerwohnungen in der Größe von 66 bis 131 Quadratmetern. Die Wohnungen sind barrierefrei, haben Terrassen mit einem kleinen Gartenanteil oder Balkon. Die Häuser sind eingebettet in eine begrünte Außenanlage. Die Parkstadt sei hinsichtlich Lage und Größe eine sinnvolle Ergänzung zu den in der Region bereits vorhandenen 1900 Wohnungen im Portfolio des Unternehmens, so ein Sprecher von Soka-Bau. Der Quadratmeterpreis stehe noch nicht endgültig fest.

Während der Stadtteil also wächst, gibt es hinter den Kulissen weiterhin Wirbel um die Anbindung der Parkstadt. Die Stadt baut den Eggerstedter Weg für den Verkehr aus, obwohl noch eine Klage gegen die neue Straße anhängig ist. Der grüne Ratsherr Manfred Stache bemängelt nun, dass die Bauarbeiten seit einigen Wochen ruhten. Bagger seien abgezogen worden. Kleingärtner müssten mit Einschränkungen leben, weil Wege zu ihren Gärten versperrt blieben. Die Stadt verneint einen Baustopp, sagt: Bis Ende Oktober würden die Arbeiten abgeschlossen.