Pinneberg
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Sparkasse und Spender retten Kleinkunstfestival

Kein Wackelkandidat mehr: Die 15. Auflage des

Kein Wackelkandidat mehr: Die 15. Auflage des

Foto: Claudia Eicke-Diekmann

Im Januar war bekannt gegeben worden, dass im rund 30.000 Euro großen Veranstaltungsetat eine große Lücke klaffte

Pinneberg.  Das Pinneberger Kleinkunstfestival ist gerettet. Mit der Sparkasse Südholstein ist ein Sponsor gefunden, der sich bereit erklärt hat, sein bisheriges Engagement auszuweiten und das in Finanzierungsnot geratene Spektakel abzusichern. Das wurde am Dienstag während einer Pressekonferenz in der Drostei bekannt gegeben. „Wir wollen den Organisatoren Planungssicherheit verschaffen“, erklärt Sparkassenvorstand Martin Deertz den Einsatz, der sich auf einen Betrag im bis zu fünfstelligen Euro-Bereich belaufen könnte.

Im Januar war bekannt gegeben worden, dass im rund 30.000 Euro großen Veranstaltungsetat eine große Lücke klafft, weil sich Sponsoren zurückgezogen hatten. City-Manager Dirk Matthiessen hatte es seinerzeit als „kaum lösbare Aufgabe“ bezeichnet, das zweitägige Festival zu retten, gleichzeitig jedoch einen Appell an die regionale Wirtschaft gerichtet. Auch Pinneberger Geschäftsleute hatten mitgezogen und Spendendosen in ihren Läden aufgestellt. Die Resonanz sei groß gewesen, so Matthiessen. 5000 Euro seien bislang eingespielt worden. „Wir appellieren, weiter zu spenden.“ Die Sparkasse werde die bleibende Lücke dann schließen und wolle auch in den Folgejahren im Boot bleiben.

Zunächst war überlegt worden, das Festival auf einen Tag einzudampfen. Das ist vom Tisch. Als Termin für das Spektakel sind Sonnabend und Sonntag, 10. und 11. Juni, anvisiert. Es wird die 15. Auflage der Veranstaltung, die zeitgleich mit dem Oldtimertreffen Pinneberg Mobil steigen wird.