Pinneberg
Kreis Pinneberg

Der Kreis investiert 31 Millionen EuroDer Kreis investiert kräftigDer Kreis investiert kräftigDer Kreis investiert kräftig

Das Abendblatt gibt einen Überblick über die 2017 geplanten Großprojekte vom Bau des Straßenverkehrsamtes bis zur Heidewegschule Agenda 2017Agenda 2017Agenda 2017Das Abendblatt gibt einen Überblick über die 2017 geplanten Großprojekte vom Bau des Straßenverkehrsamtes bis zur Heidewegschule Agenda 2017Agenda 2017Agenda 2017Das Abendblatt gibt einen Überblick über die 2017 geplanten Großprojekte vom Bau des Straßenverkehrsamtes bis zur Heidewegschule Agenda 2017Agenda 2017Agenda 2017Das Abendblatt gibt einen Überblick über die 2017 geplanten Großprojekte vom Bau des Straßenverkehrsamtes bis zur Heidewegschule Agenda 2017Agenda 2017Agenda 2017

Kreis Pinneberg.  Die finanziellen Vorzeichen für den Kreis Pinneberg haben sich in den letzten Jahren positiv verändert. Seit dem letzten Defizit im Jahr 2011, als der Kreis 10,8 Millionen Euro Minus machte, ging es stetig bergauf. Aktuell rechnet die Verwaltung mit acht Millionen Euro Überschuss für 2017/18. Im abgelaufenen Jahr 2016 soll es ebenso hoch gewesen sein, sagt der Kreis-Finanzchef Jens Bollwahn. „Wir haben viele Großprojekte, in die wir 2017/18 insgesamt 31,4 Millionen Euro investieren werden.“ Das sind die größten Projekte für das kommende Jahr 2017:

1. Das Straßenverkehrsamt mit Zulassungsstelle und dem Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit wird bis Ende des Jahres komplett neu gebaut. Das 45 Jahre alte marode Gebäude in der Flensburger Straße in Pinneberg sei den 80 Mitarbeitern nicht mehr zumutbar, entschied der Kreistag bereits Anfang 2016. Im November beschloss er fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit, es direkt neben dem Kreishaus in Elmshorn in der Ernst-Abbe-Straße 9 in Elmshorn neu errichten zu lassen. Daran konnte auch nichts ändern, dass Politik und Verwaltung Pinnebergs dagegen intervenierten, weil die Kreisstadt nun auch die letzte große Abteilung der Kreisverwaltung an Elmshorn verliert.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2000 Quadratmetern errichtet ein Elmshorner Investor. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange. Der Kreis mietet das Objekt langfristig für rund 30.000 Euro im Monat. Ein Pinneberger Anbieter hatte ein vergleichbares Angebot abgegeben. „Das Verfahren war transparent“, betont Landrat Oliver Stolz. Er rechnet mit dem Umzug spätestens zum 1. Februar 2018.

2. Die Kooperative Rettungsleitstelle wird in der Agnes-Karll-Allee zurzeit gegenüber des jetzigen Standortes gebaut. 22 Millionen Euro wird dies einschließlich der Technik kosten. Die Grundsteinlegung war im September. Fertig gestellt sein soll die neue Heimat für Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Sommer 2018. Dieses Gebäude errichtet der Kreis in Eigenregie. Finanziert wird es durch die Mieteinnahmen vom Land und den Nachbarkreisen Steinburg und Dithmarschen sowie den Erstattungen der Krankenkassen.

3. Die Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe ist jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt für eine neue Prüfhalle, Kfz-, Funk-, Elektro- und Hydraulikwerkstatt so gut wie fertiggestellt. Jetzt fehlt nur noch die technische Ausrüstung, Gerätschaften sowie die Anlage für den Digitalfunk. Für insgesamt 16 Millionen Euro hat der Kreis dann Schulungsräume für bis zu 100 Feuerwehrkräfte geschaffen und in den Hallen eine Atemschutzwerkstatt eingerichtet, in denen die 53 freiwilligen Feuerwehren im Kreis künftig ihre Gerätschaften mit modernster Technik warten lassen können.

4. Die Heidewegschule in Appen-Etz musste mit ihren 120 Förderschülern, sowie drei Dutzend Lehrkräften und sozialpädagogischen Assistenten lange auf die Sanierung der Schule warten. Der Kreis hatte das Projekt mehrfach verschoben, weil er sonst nicht die Vorgaben des Landes für die Konsolidierungshilfen erfüllt hätte. Doch 2017 fängt die Komplettsanierung des Altbaus sowie der Erneuerung von Lehrschwimmbecken und Lehrerzimmer an. Fünf Millionen Euro kostet das Vorhaben, wovon das Land eine halbe Million Euro wegen der energetischen Sanierung beisteuert. Anfang 2019 soll alles fertig sein.

5. In der Kreisverwaltung in Elmshorn soll 2017 der Startschuss für E-Government gegeben werden, kündigt Landrat Stolz an. Das habe Auswirkungen nach innen und außen. So sollen die internen Abläufe vereinfacht werden, indem Verwaltungsprozesse und Akten nur noch digital bearbeitet und abgespeichert werden. Zudem sei geplant, auch den Bürgern verstärkt Dienstleistungen über das Internet anzubieten, die ihnen in vielen Fällen den Besuch im Kreishaus erspart.

Zudem sucht die Verwaltung dringend zusätzliche Fachkräfte insbesondere für Sozialpädagogik, Lebensmittelkontrolle, Ingenieurswesen und Rettungsassistenten. „Wir haben in vielen Bereichen akuten Mangel an Fachkräften“, sagt der Kreisverwaltungschef. Monatlich spare der Kreis inzwischen 150.000 Euro an Personalkosten ein, weil bewilligte Stellen nicht besetzt werden könnten.

wird auch in 2017 noch nicht gebaut. So liegt weder ein Planfeststellungsbeschluss vom Land vor noch hat der Kreistag Finanzmittel dafür bereit gestellt. Allerdings habe die Kreisverwaltung die geforderten planerischen Nacharbeiten für den Artenschutz erledigt und an das Ministerium geschickt, sodass die Planung bald abgeschlossen sein könnte, so Landrat Stolz. „Allerdings ist die Finanzierung dieser Straße noch nicht gesichert.“

7. Das Altenheim in Kummerfeld wird zum März 2017 geschlossen, das die Regio Kliniken betrieben haben, an denen der Kreis zu 25 Prozent beteiligt ist. Von den ehemals 100 Bewohnern sind aktuell noch 17 dort untergebracht. Alle anderen hätten in Pflegheimen im näheren Umkreis einen Platz gefunden. Da habe es noch freie Kapazitäten gegeben, sagt Landrat Stolz. Den ehemaligen Barmstedter Bürgermeister Nils Hammermann zum direkten Ansprechpartner für die alten Leute zu machen, sei „ein echter Glücksgriff“ gewesen. Er habe den alten Menschen mit Fahrten zu Besichtigung anderer Heime helfen und ihnen viele Sorgen nehmen können.

8. Die Landdrostei in Pinneberg, ehemals Wohn- und Amtssitz des Landdrosten, des dänischen Verwalters der Grafschaft Pinneberg, feiert 2017 ihr 250-jähriges Bestehen. Das heutige Kreiskulturzentrum wird das Jubiläum mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen feiern. Höhepunkt dürfte die Open-air-Festwoche vom 16. bis 23. September auf der Drosteiweise sein.

Darüber hinaus werden zahlreiche Kreisstraßen saniert, u.a. die K2 in Barmstedt, die K5 in Bönningstedt, die K18 in Groß Offenseth-Aspern sowie die Brücke über die Krückau an der K23 in Elmshorn.

Die finanziellen Vorzeichen für den Kreis Pinneberg haben sich in den vergangenen Jahren positiv verändert. Seit dem letzten Defizit im Jahr 2011, als der Kreis noch satte 10,8 Millionen Euro Minus machte, ging es stetig bergauf. Aktuell rechnet die Verwaltung mit acht Millionen Euro Überschuss für 2017/18. „Wir haben viele Großprojekte, in die wir 2017/18 insgesamt 31,4 Millionen Euro investieren werden“, so Kreis-Finanzchef Jens Bollwahn. Was sind die größten Projekte für das Jahr 2017? Das Abendblatt gibt seinen Lesern mit der Agenda-Serie einen Überblick.

1. Das Straßenverkehrsamt mit Zulassungsstelle und dem Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit wird bis Ende des Jahres komplett neu gebaut. Das 45 Jahre alte, marode Gebäude in der Flensburger Straße in Pinneberg sei den 80 Mitarbeitern nicht mehr zumutbar, entschied der Kreistag bereits Anfang 2016. Im November beschloss er fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit, es direkt neben dem Kreishaus in Elmshorn in der Ernst-Abbe-Straße 9 in Elmshorn neu errichten zu lassen. Daran konnte auch nichts ändern, dass Politik und Verwaltung Pinnebergs dagegen intervenierten, weil die Kreisstadt nun auch die letzte große Abteilung der Kreisverwaltung an Elmshorn verliert.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2000 Quadratmetern errichtet ein Elmshorner Investor. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange. Der Kreis mietet das Objekt langfristig für rund 30.000 Euro im Monat. Ein Pinneberger Anbieter hatte ein vergleichbares Angebot abgegeben. „Das Verfahren war transparent“, betont Landrat Oliver Stolz. Er rechnet mit dem Umzug spätestens zum 1. Februar 2018.

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Die Kooperative Rettungsleitstelle
wird in der Agnes-Karll-Allee zurzeit gegenüber des jetzigen Elmshorner Standorts gebaut. 22 Millionen Euro wird dies einschließlich der Technik kosten. Die Grundsteinlegung war im September. Fertig gestellt sein soll die neue Heimat für Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Sommer 2018. Dieses Gebäude errichtet der Kreis in Eigenregie. Finanziert wird es durch die Mieteinnahmen vom Land und den Nachbarkreisen Steinburg und Dithmarschen sowie den Erstattungen der Krankenkassen.


3. Die Kreisfeuerwehrzentrale
in Tornesch-Ahrenlohe ist jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt für eine neue Prüfhalle, Kfz-, Funk-, Elektro- und Hydraulikwerkstatt so gut wie fertig. Jetzt fehlt noch die technische Ausrüstung, Gerätschaften sowie die Anlage für den Digitalfunk. Für insgesamt 16 Millionen Euro hat der Kreis dann Schulungsräume für bis zu 100 Feuerwehrkräfte geschaffen und in den Hallen eine Atemschutzwerkstatt eingerichtet. 53 freiwillige Feuerwehren im Kreis können künftig ihre Gerätschaften mit modernster Technik warten lassen.


4. Die Heidewegschule in Appen-Etz
musste mit ihren 120 Förderschülern, sowie drei Dutzend Lehrkräften und sozialpädagogischen Assistenten lange auf die Sanierung der Schule warten. Der Kreis hatte das Projekt mehrfach verschoben, weil er sonst nicht die Vorgaben des Landes für die Konsolidierungshilfen erfüllt hätte. Doch 2017 fangen die Komplettsanierung des Altbaus sowie die Erneuerung von Lehrschwimmbecken und Lehrerzimmer an. Fünf Millionen Euro kostet das Vorhaben, wovon das Land eine halbe Million Euro wegen energetischer Sanierung beisteuert. Anfang 2019 soll alles fertig sein.

5.
In der Kreisverwaltung in Elmshorn
soll 2017 der Startschuss für E-Government gegeben werden, kündigt Landrat Stolz an. So sollen die internen Abläufe vereinfacht werden, indem Verwaltungsprozesse und Akten nur noch digital bearbeitet und abgespeichert werden. Zudem sei geplant, auch den Bürgern verstärkt Dienstleistungen über das Internet anzubieten, die ihnen in vielen Fällen den Besuch im Kreishaus ersparen.

Zudem sucht die Verwaltung dringend zusätzliche Fachkräfte insbesondere für Sozialpädagogik, Lebensmittelkontrolle, Ingenieurwesen und Rettungsassistenten. „Wir haben in vielen Bereichen akuten Mangel an Fachkräften“, sagt der Kreisverwaltungschef. Monatlich spare der Kreis inzwischen 150.000 Euro an Personalkosten ein, weil bewilligte Stellen nicht besetzt werden könnten.


6.Die Kreisstraße 22 wird auch in 2017 noch nicht gebaut. So liegt weder ein Planfeststellungsbeschluss vom Land vor, noch hat der Kreistag Finanzmittel dafür bereit gestellt. Allerdings habe die Kreisverwaltung die geforderten planerischen Nacharbeiten für den Artenschutz erledigt und an das Ministerium geschickt, so dass die Planung bald abgeschlossen werden könne, so Landrat Stolz. „Allerdings ist die Finanzierung dieser Straße noch nicht gesichert.“


7.Das Altenheim in Kummerfeld
, das die Regio Kliniken betrieben haben, an denen der Kreis zu 25 Prozent beteiligt ist, wird zum März 2017 geschlossen. Von den ehemals 100 Bewohnern sind aktuell noch 17 dort untergebracht. Alle anderen hätten in Pflegeheimen im näheren Umkreis einen Platz gefunden. Da habe es noch freie Kapazitäten gegeben, sagt Landrat Stolz. Den ehemaligen Barmstedter Bürgermeister Nils Hammermann zum direkten Ansprechpartner für die alten Leute zu machen, sei „ein echter Glücksgriff“ gewesen. Er habe den alten Menschen mit Fahrten zur Besichtigung anderer Heime helfen und ihnen viele Sorgen nehmen können.


8. Die Landdrostei in Pinneberg,
ehemals Wohn- und Amtssitz des Landdrosten, des dänischen Verwalters der Grafschaft Pinneberg, feiert 2017 ihr 250-jähriges Bestehen. Das heutige Kreiskulturzentrum wird das Jubiläum mit vielen kulturellen Veranstaltungen feiern. Höhepunkt dürfte die Open-Air-Festwoche vom 16. bis 23. September auf der Drosteiweise sein.

Darüber hinaus werden zahlreiche Kreisstraßen saniert, etwa die K 2 in Barmstedt, die K 5 in Bönningstedt, die K 18 in Groß Offenseth-Aspern sowie die Brücke über die Krückau an der K 23 in Elmshorn.

Die finanziellen Vorzeichen für den Kreis Pinneberg haben sich in den letzten Jahren positiv verändert. Seit dem letzten Defizit im Jahr 2011, als der Kreis 10,8 Millionen Euro Minus machte, ging es stetig bergauf. Aktuell rechnet die Verwaltung mit acht Millionen Euro Überschuss für 2017/18. Im abgelaufenen Jahr 2016 soll es ebenso hoch gewesen sein, sagt der Kreis-Finanzchef Jens Bollwahn. „Wir haben viele Großprojekte, in die wir 2017/18 insgesamt 31,4 Millionen Euro investieren werden.“ Das sind die größten Projekte für das kommende Jahr 2017:

1. Das Straßenverkehrsamt mit Zulassungsstelle und dem Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit wird bis Ende des Jahres komplett neu gebaut. Das 45 Jahre alte marode Gebäude in der Flensburger Straße in Pinneberg sei den 80 Mitarbeitern nicht mehr zumutbar, entschied der Kreistag bereits Anfang 2016. Im November beschloss er fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit, es direkt neben dem Kreishaus in Elmshorn in der Ernst-Abbe-Straße 9 in Elmshorn neu errichten zu lassen. Daran konnte auch nichts ändern, dass Politik und Verwaltung Pinnebergs dagegen intervenierten, weil die Kreisstadt nun auch die letzte große Abteilung der Kreisverwaltung an Elmshorn verliert.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2000 Quadratmetern errichtet ein Elmshorner Investor. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange. Der Kreis mietet das Objekt langfristig für rund 30.000 Euro im Monat. Ein Pinneberger Anbieter hatte ein vergleichbares Angebot abgegeben. „Das Verfahren war transparent“, betont Landrat Oliver Stolz. Er rechnet mit dem Umzug spätestens zum 1. Februar 2018.

2. Die Kooperative Rettungsleitstelle wird in der Agnes-Karll-Allee zurzeit gegenüber des jetzigen Standortes gebaut. 22 Millionen Euro wird dies einschließlich der Technik kosten. Die Grundsteinlegung war im September. Fertig gestellt sein soll die neue Heimat für Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Sommer 2018. Dieses Gebäude errichtet der Kreis in Eigenregie. Finanziert wird es durch die Mieteinnahmen vom Land und den Nachbarkreisen Steinburg und Dithmarschen sowie den Erstattungen der Krankenkassen.

3. Die Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe ist jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt für eine neue Prüfhalle, Kfz-, Funk-, Elektro- und Hydraulikwerkstatt so gut wie fertiggestellt. Jetzt fehlt nur noch die technische Ausrüstung, Gerätschaften sowie die Anlage für den Digitalfunk. Für insgesamt 16 Millionen Euro hat der Kreis dann Schulungsräume für bis zu 100 Feuerwehrkräfte geschaffen und in den Hallen eine Atemschutzwerkstatt eingerichtet, in denen die 53 freiwilligen Feuerwehren im Kreis künftig ihre Gerätschaften mit modernster Technik warten lassen können.

4. Die Heidewegschule in Appen-Etz musste mit ihren 120 Förderschülern, sowie drei Dutzend Lehrkräften und sozialpädagogischen Assistenten lange auf die Sanierung der Schule warten. Der Kreis hatte das Projekt mehrfach verschoben, weil er sonst nicht die Vorgaben des Landes für die Konsolidierungshilfen erfüllt hätte. Doch 2017 fängt die Komplettsanierung des Altbaus sowie der Erneuerung von Lehrschwimmbecken und Lehrerzimmer an. Fünf Millionen Euro kostet das Vorhaben, wovon das Land eine halbe Million Euro wegen der energetischen Sanierung beisteuert. Anfang 2019 soll alles fertig sein.

5. In der Kreisverwaltung in Elmshorn soll 2017 der Startschuss für E-Government gegeben werden, kündigt Landrat Stolz an. Das habe Auswirkungen nach innen und außen. So sollen die internen Abläufe vereinfacht werden, indem Verwaltungsprozesse und Akten nur noch digital bearbeitet und abgespeichert werden. Zudem sei geplant, auch den Bürgern verstärkt Dienstleistungen über das Internet anzubieten, die ihnen in vielen Fällen den Besuch im Kreishaus erspart.

Zudem sucht die Verwaltung dringend zusätzliche Fachkräfte insbesondere für Sozialpädagogik, Lebensmittelkontrolle, Ingenieurswesen und Rettungsassistenten. „Wir haben in vielen Bereichen akuten Mangel an Fachkräften“, sagt der Kreisverwaltungschef. Monatlich spare der Kreis inzwischen 150.000 Euro an Personalkosten ein, weil bewilligte Stellen nicht besetzt werden könnten.

wird auch in 2017 noch nicht gebaut. So liegt weder ein Planfeststellungsbeschluss vom Land vor noch hat der Kreistag Finanzmittel dafür bereit gestellt. Allerdings habe die Kreisverwaltung die geforderten planerischen Nacharbeiten für den Artenschutz erledigt und an das Ministerium geschickt, sodass die Planung bald abgeschlossen sein könnte, so Landrat Stolz. „Allerdings ist die Finanzierung dieser Straße noch nicht gesichert.“

7. Das Altenheim in Kummerfeld wird zum März 2017 geschlossen, das die Regio Kliniken betrieben haben, an denen der Kreis zu 25 Prozent beteiligt ist. Von den ehemals 100 Bewohnern sind aktuell noch 17 dort untergebracht. Alle anderen hätten in Pflegheimen im näheren Umkreis einen Platz gefunden. Da habe es noch freie Kapazitäten gegeben, sagt Landrat Stolz. Den ehemaligen Barmstedter Bürgermeister Nils Hammermann zum direkten Ansprechpartner für die alten Leute zu machen, sei „ein echter Glücksgriff“ gewesen. Er habe den alten Menschen mit Fahrten zu Besichtigung anderer Heime helfen und ihnen viele Sorgen nehmen können.

8. Die Landdrostei in Pinneberg, ehemals Wohn- und Amtssitz des Landdrosten, des dänischen Verwalters der Grafschaft Pinneberg, feiert 2017 ihr 250-jähriges Bestehen. Das heutige Kreiskulturzentrum wird das Jubiläum mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen feiern. Höhepunkt dürfte die Open-air-Festwoche vom 16. bis 23. September auf der Drosteiweise sein.

Darüber hinaus werden zahlreiche Kreisstraßen saniert, u.a. die K2 in Barmstedt, die K5 in Bönningstedt, die K18 in Groß Offenseth-Aspern sowie die Brücke über die Krückau an der K23 in Elmshorn.

Die finanziellen Vorzeichen für den Kreis Pinneberg haben sich in den letzten Jahren positiv verändert. Seit dem letzten Defizit im Jahr 2011, als der Kreis 10,8 Millionen Euro Minus machte, ging es stetig bergauf. Aktuell rechnet die Verwaltung mit acht Millionen Euro Überschuss für 2017/18. Im abgelaufenen Jahr 2016 soll es ebenso hoch gewesen sein, sagt der Kreis-Finanzchef Jens Bollwahn. „Wir haben viele Großprojekte, in die wir 2017/18 insgesamt 31,4 Millionen Euro investieren werden.“ Das sind die größten Projekte für das kommende Jahr 2017:

1. Das Straßenverkehrsamt mit Zulassungsstelle und dem Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit wird bis Ende des Jahres komplett neu gebaut. Das 45 Jahre alte marode Gebäude in der Flensburger Straße in Pinneberg sei den 80 Mitarbeitern nicht mehr zumutbar, entschied der Kreistag bereits Anfang 2016. Im November beschloss er fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit, es direkt neben dem Kreishaus in Elmshorn in der Ernst-Abbe-Straße 9 in Elmshorn neu errichten zu lassen. Daran konnte auch nichts ändern, dass Politik und Verwaltung Pinnebergs dagegen intervenierten, weil die Kreisstadt nun auch die letzte große Abteilung der Kreisverwaltung an Elmshorn verliert.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2000 Quadratmetern errichtet ein Elmshorner Investor. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange. Der Kreis mietet das Objekt langfristig für rund 30.000 Euro im Monat. Ein Pinneberger Anbieter hatte ein vergleichbares Angebot abgegeben. „Das Verfahren war transparent“, betont Landrat Oliver Stolz. Er rechnet mit dem Umzug spätestens zum 1. Februar 2018.

2. Die Kooperative Rettungsleitstelle wird in der Agnes-Karll-Allee zurzeit gegenüber des jetzigen Standortes gebaut. 22 Millionen Euro wird dies einschließlich der Technik kosten. Die Grundsteinlegung war im September. Fertig gestellt sein soll die neue Heimat für Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Sommer 2018. Dieses Gebäude errichtet der Kreis in Eigenregie. Finanziert wird es durch die Mieteinnahmen vom Land und den Nachbarkreisen Steinburg und Dithmarschen sowie den Erstattungen der Krankenkassen.

3. Die Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe ist jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt für eine neue Prüfhalle, Kfz-, Funk-, Elektro- und Hydraulikwerkstatt so gut wie fertiggestellt. Jetzt fehlt nur noch die technische Ausrüstung, Gerätschaften sowie die Anlage für den Digitalfunk. Für insgesamt 16 Millionen Euro hat der Kreis dann Schulungsräume für bis zu 100 Feuerwehrkräfte geschaffen und in den Hallen eine Atemschutzwerkstatt eingerichtet, in denen die 53 freiwilligen Feuerwehren im Kreis künftig ihre Gerätschaften mit modernster Technik warten lassen können.

4. Die Heidewegschule in Appen-Etz musste mit ihren 120 Förderschülern, sowie drei Dutzend Lehrkräften und sozialpädagogischen Assistenten lange auf die Sanierung der Schule warten. Der Kreis hatte das Projekt mehrfach verschoben, weil er sonst nicht die Vorgaben des Landes für die Konsolidierungshilfen erfüllt hätte. Doch 2017 fängt die Komplettsanierung des Altbaus sowie der Erneuerung von Lehrschwimmbecken und Lehrerzimmer an. Fünf Millionen Euro kostet das Vorhaben, wovon das Land eine halbe Million Euro wegen der energetischen Sanierung beisteuert. Anfang 2019 soll alles fertig sein.

5. In der Kreisverwaltung in Elmshorn soll 2017 der Startschuss für E-Government gegeben werden, kündigt Landrat Stolz an. Das habe Auswirkungen nach innen und außen. So sollen die internen Abläufe vereinfacht werden, indem Verwaltungsprozesse und Akten nur noch digital bearbeitet und abgespeichert werden. Zudem sei geplant, auch den Bürgern verstärkt Dienstleistungen über das Internet anzubieten, die ihnen in vielen Fällen den Besuch im Kreishaus erspart.

Zudem sucht die Verwaltung dringend zusätzliche Fachkräfte insbesondere für Sozialpädagogik, Lebensmittelkontrolle, Ingenieurswesen und Rettungsassistenten. „Wir haben in vielen Bereichen akuten Mangel an Fachkräften“, sagt der Kreisverwaltungschef. Monatlich spare der Kreis inzwischen 150.000 Euro an Personalkosten ein, weil bewilligte Stellen nicht besetzt werden könnten.

wird auch in 2017 noch nicht gebaut. So liegt weder ein Planfeststellungsbeschluss vom Land vor noch hat der Kreistag Finanzmittel dafür bereit gestellt. Allerdings habe die Kreisverwaltung die geforderten planerischen Nacharbeiten für den Artenschutz erledigt und an das Ministerium geschickt, sodass die Planung bald abgeschlossen sein könnte, so Landrat Stolz. „Allerdings ist die Finanzierung dieser Straße noch nicht gesichert.“

7. Das Altenheim in Kummerfeld wird zum März 2017 geschlossen, das die Regio Kliniken betrieben haben, an denen der Kreis zu 25 Prozent beteiligt ist. Von den ehemals 100 Bewohnern sind aktuell noch 17 dort untergebracht. Alle anderen hätten in Pflegheimen im näheren Umkreis einen Platz gefunden. Da habe es noch freie Kapazitäten gegeben, sagt Landrat Stolz. Den ehemaligen Barmstedter Bürgermeister Nils Hammermann zum direkten Ansprechpartner für die alten Leute zu machen, sei „ein echter Glücksgriff“ gewesen. Er habe den alten Menschen mit Fahrten zu Besichtigung anderer Heime helfen und ihnen viele Sorgen nehmen können.

8. Die Landdrostei in Pinneberg, ehemals Wohn- und Amtssitz des Landdrosten, des dänischen Verwalters der Grafschaft Pinneberg, feiert 2017 ihr 250-jähriges Bestehen. Das heutige Kreiskulturzentrum wird das Jubiläum mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen feiern. Höhepunkt dürfte die Open-air-Festwoche vom 16. bis 23. September auf der Drosteiweise sein.

Darüber hinaus werden zahlreiche Kreisstraßen saniert, u.a. die K2 in Barmstedt, die K5 in Bönningstedt, die K18 in Groß Offenseth-Aspern sowie die Brücke über die Krückau an der K23 in Elmshorn.