Pinneberg
Barmstedt

Altenheim in Barmstedt erwirtschaftet Überschüsse

Altenheim Barmstedt: Heimleiter Christoph Merker und Bürgermeisterin Heike Döpke

Altenheim Barmstedt: Heimleiter Christoph Merker und Bürgermeisterin Heike Döpke

Foto: Burkhard Fuchs

In den ersten neun Monaten dieses Jahres habe das 91-Plätze-Haus einen Überschuss von 70.000 Euro eingefahren, so Heimleiter Christoph Merker

Barmstedt.  Das letzte noch kommunal geführte Altenheim im Kreis Pinneberg, die Senioren-Residenz am Rantzauer See in Barmstedt, kommt offenbar aus der Verlustzone heraus.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres habe das 91-Plätze-Haus einen Überschuss von 70.000 Euro erwirtschaftet, teilte Heimleiter Christoph Merker auf der Verbandsversammlung mit. Dem Verband gehören neben Barmstedt die Umlandgemeinden Heede, Lutzhorn, Hemdingen, Bullenkuhlen, Groß Offenseth-Aspern, Langeln und Bevern an.

Allerdings rechnet Merker für das gesamte Jahr 2016 weiterhin mit einem ähnlichen Verlust wie im Vorjahr, als 25.000 Euro Minus zu Buche schlugen. Dafür seien bestimmte Abschlusszahlungen sowie der Eigenanteil an den Ausbaukosten der Marktstraße verantwortlich, die in diesem Jahr komplett saniert wurde. 42.000 Euro sind dafür veranschlagt.

Für das gute Ergebnis sei insbesondere die sehr gute Auslastung des Heimes verantwortlich, erklärt Merker. Diese lag in den ersten neun Monaten bei 99,2 Prozent und damit nochmals um einen Zehntelprozentpunkt besser als im Vorjahr. Für 2017 rechnet Merker vorsichtig noch mit einem Defizit von 34.000 Euro, das sich die Verbandsmitglieder anteilig nach ihren Einwohnerzahlen teilen müssten.

Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen sind das allerdings überschaubare Summen. So betrug das Defizit 2012 noch 903.000 Euro, 2013 waren es 561.000 Euro und 2014 304.000 Euro. Die 78 Mitarbeiter haben an dieser positiven Entwicklung einen maßgeblichen Anteil. So verzichten sie seit 2015 auf Weihnachtsgeld und leistungsbezogene Prämien, was zusammen etwa 200.000 Euro Ersparnis pro Jahr ausmacht. Dieser Haustarif ist aber befristet und mit der Gewerkschaft Ver.di bis August 2018 vereinbart.