Pinneberg
Kreis Pinneberg

Millionen für Straßen, Kitas und Leitstelle

Der Kreis Pinneberg will in den kommenden zwei Jahren kräftig investieren

Der Kreis Pinneberg will in den kommenden zwei Jahren kräftig investieren

Foto: Jens Kalaene / dpa

921,2 Millionen Euro umfasst der Doppelhaushaus des Kreises für 2017/2018. Entwurf mit Stimmen von SPD, Grünen und FDP angenommen.

Kreis Pinneberg.  Mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP hat der Pinneberger Kreistag den Doppelhaushalt für 2017/18 mit einem Gesamtvolumen von 921,2 Millionen Euro verabschiedet. In beiden Jahren wird jeweils mit einem Überschuss von 4,3 Millionen Euro gerechnet. Wegen Investitionen in Höhe von 31,4 Millionen Euro steigt die Netto-Neuverschuldung dennoch um 21,3 Millionen.

Die Rettungsleitstelle in Elmshorn wird für 13,6 Millionen Euro neu gebaut, die Heidewegschule in Appen für 4,1 Millionen Euro saniert, die Kreissstraßen 2 und 23 werden für 3,4 Millionen Euro erneuert. Kindergartenbauten werden mit 2,5 Millionen Euro gefördert, Sportstätten mit 300.000 Euro. Die Schuldnerberatung erhält 450.000 Euro, der Kreissportverband 70.000 Euro für das Ferienlager Neukirchen. Weitere 100.000 Euro investiert der Kreis in einen Radschnellweg von Elmshorn nach Hamburg.

Eltern mit niedrigem Einkommen und mit mehreren Kindern im Kita-Alter werden vom Kindergartenjahr 2017/18 an um 3,2 Millionen Euro im Jahr entlastet, weil der Kreis die Sozialstaffel verbessert. Die CDU, die lieber eine Senkung der von Städten und Gemeinden zu zahlenden Kreisumlage erreicht hätte, stellte die Sozialstaffel als ein vorzeitiges Wahlgeschenk der Ampel-Koalition dar. Die CDU konnte auch nicht durchsetzen, Planungskosten für den Bau der K22 in den Haushalt einzustellen, weil der Planfeststellungsbeschluss dafür immer noch nicht vorliegt.