Pinneberg
Quickborn

Bildungsministerin besucht die Goetheschule

Bildungsministerin Britta Ernst in der Goetheschule Quickborn

Bildungsministerin Britta Ernst in der Goetheschule Quickborn

Foto: Burkhard Fuchs

Britta Ernst kam auf Einladung des Elternbeirats an die Quickborner Schule. Eltern hoffen auf Unterstützung gegen einen Umzug.

Quickborn.  Auf Einladung des Elternbeirats hat Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Freitagmorgen die Quickborner Goetheschule besucht. Die erhoffte Unterstützung gegen den politisch beschlossenen Umzug der Grundschule im Jahr 2020 auf das Gelände des Elsenseegymnasiums blieb aber aus. Da halte sie sich raus, sagte Ministerin Ernst. „Das ist nicht in meiner Zuständigkeit.“ Sie wisse aber, dass viel Herzblut in jedem Schulstandort stecke.

Dafür versprach die Ministerin volle Unterstützung bei der Lehrerversorgung. So habe es im Sommer zunächst so ausgesehen, als ob 64 neue Grundschüler in zwei statt in drei Klassen hätten unterrichtet werden müssen, berichtete Beiratsvorsitzender Ernst Stilke. Doch im letzten Moment habe dies verhindert werden können. Allerdings nur mit einer Lehrkraft, die bislang nur das erste Staatsexamen abgelegt und kein Referendariat absolviert hätte.

Doch anders als mit solchen Mitteln sowie dem Einsatz von Seiten- und Quereinsteigern sei zurzeit der Lehrermangel nicht zu beheben, gab die Ministerin zu bedenken. „Das wichtigste Ziel ist es, die Unterrichtssituation zu verbessern.“ Und die sei in einigen Fächern noch nicht zu 100 Prozent gewährleistet. Aber die Landesregierung sei auf einem guten Weg, dorthin zu kommen. So würden Lehrkräfte so früh wie möglich in die Unterrichtspraxis geschickt und demnächst auch 120 Plätze für ein freiwilliges pädagogisches Jahr angeboten. Schulleiterin Birte Haensel betonte, dass die neuen Lehrkräfte vom Kollegium mit Rat und Tat unterstützt würden.