Halstenbek

WLAN und I-Pads für die beiden Büchereien

Arne Kolarczyk
Anne Flechtenmacher (v.l.), Heidrun Tummoßeit und Gisela Horny

Anne Flechtenmacher (v.l.), Heidrun Tummoßeit und Gisela Horny

Foto: Arne Kolarczyk / HA

Die Gemeindebüchereien in Halstenbek rüsten auf. 10.000 Euro aus Fördermitteln und Spenden werden in die neue Ausstattung investiert.

Halstenbek.  Freies WLAN für alle Kunden und acht neue I-Pads, die für Rechercheschulungen zur Verfügung stehen: Die beiden Gemeindebüchereien in Halstenbek rüsten, was die Technik angeht, mächtig auf. Möglich machen dies ein Landeszuschuss von 7500 Euro, Mittel der Gemeinde in Höhe von 1500 Euro sowie eine Spende des Büchereifördervereins, der 1000 Euro beisteuerte.

„Alle unsere Leser werden von den Neuerungen profitieren“, freut sich Heidrun Tummoßeit, die Leiterin der beiden Bibliotheken. Sowohl in der Hauptstelle an der Schulstraße (ehemalige Grundschule Nord) als auch in der Außenstelle am Wolfgang-Borchert-Gymnasium (Bickbargen) können sich die Besucher ab sofort mit dem eigenen internetfähigen Endgerät in den WLAN-Hotspot einklinken. Das Angebot heißt Mobyklick und stammt von der Gemeindewerketochter GWHtel. Der Zugang erfolgt jeweils für maximal 24 Stunden, Benutzername und Passwort können per SMS angefordert oder von einer Anmeldekarte eingegeben werden, die in den Büchereien, im Servicecenter von GWHtel sowie im Rathaus gibt.

„Dank WLAN werden die Rechercheschulungen, die wir mit Schulklassen machen, besser funktionieren“, sagt Tummoßeit. Dazu würden auch die acht neuen I-Pads beitragen, die ebenfalls angeschafft werden konnten. Sie stehen exklusiv für diese Schulungen zur Verfügung. „Für die fünften und sechsten Klassen gibt es dazu ein Konzept der Büchereizentrale“, sagt die Büchereileiterin. Was ältere Schüler angeht, plane sie eine Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg.

Die beiden Halstenbeker Büchereien verfügen über 2907 aktive Leser. Sie haben insgesamt 38 Stunden pro Woche geöffnet, 2015 wurden 223.354 Medien ausgeliehen.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Pinneberg