Pinneberg
Wohnungsmarkt

Pinneberg und Rellingen planen Sozialwohnungen

Im Süden der Kreisstadt Pinneberg als auch auf dem Gebiet der Gemeinde Rellingen sollen neue Sozialwohnungen entstehen

Im Süden der Kreisstadt Pinneberg als auch auf dem Gebiet der Gemeinde Rellingen sollen neue Sozialwohnungen entstehen

Foto: Fredrik von Erichsen / dpa

Die Politik berät an diesem Dienstag während der Sitzung des Bauausschusses, die um 19 Uhr im Rellinger Rathaus beginnt.

Pinneberg/Rellingen.  Sowohl im Süden der Kreisstadt Pinneberg als auch auf dem Gebiet der Gemeinde Rellingen sollen neue Sozialwohnungen entstehen. In Rellingen hat die Politik eine 2,2 Hektar große Fläche im Ortsteil Krupunder ins Auge gefasst. Nördlich der Heidestraße und westlich der Hempbergstraße könnte ein genossenschaftlich organisierter Bauträger insgesamt 40 Mietwohneinheiten in Geschossbauweise realisieren. 16 davon sind als Sozialwohnungen vorgesehen, weitere 16 Wohnungen sollen über den zweiten Förderweg finanziert und acht Wohnungen durch den freien Wohnungsmarkt angeboten werden. Die Politik berät an diesem Dienstag während der Sitzung des Bauausschusses, die um 19 Uhr im Rellinger Rathaus, Hauptstraße 70, beginnt.

Die Pläne für Pinnebergs Süden sind nicht neu, werden jedoch laut Bürgermeisterin Urte Steinberg mit Nachdruck verfolgt. Im Ortsteil Waldenau sollen auf zwei Grundstücken nahe dem Rodelberg sowie am Moorweg bis zu 29 Wohneinheiten hochgezogen werden – in Regie eines Privatinvestors. Die Neubauten könnten zunächst zur Heimat für Flüchtlinge, später dann dem Wohnungsmarkt überantwortet werden. Bislang muss die Stadt viele Asylbewerber in Pensionen unterbringen. „Davon wollen wir weg, auch um eine Integration zu gewährleisten“, so Steinberg. Gebaut werden könnte bereits 2017.