Pinneberg
Wedel

Ein Schritt zur Beleuchtung der Holmer Straße

Bald könnten Straßenlaternen die Holmer Straße erhellen

Bald könnten Straßenlaternen die Holmer Straße erhellen

Foto: Matthias Balk / dpa

Landesbetrieb Verkehr hat der Verlegung eines Erdkabels im Grünstreifen jetzt zugestimmt. Bisher liegt die Straße nachts im Dunkeln.

Wedel.  Bisher liegt er abends noch im Dunkeln: Der Abschnitt der Holmer Straße außerorts von Wedel zwischen der Hatzburgtwiete und dem Krankenhaus hat bis heute keine Beleuchtung. Das könnte sich bald ändern, denn die Genehmigung des Landesbetriebs Verkehr für die Verlegung eines Erdkabels im Grünstreifen zwischen Fahrradweg und Fahrbahn liegt jetzt vor. Von dort sollen Abzweigungen zu den jeweiligen Standorten der Leuchten führen.

Dafür darf der Radweg in geschlossener Bauweise, also ohne ein Aufgraben der Asphaltdecke, mittels Durchschuss von Erdraketen gequert werden. So kann der Radweg in seiner jetzigen Form erhalten werden. Das teilte Birgit Woywod vom Fachdienst Bauen in der vergangenen Woche in der Sitzung des Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschusses mit.

Bereits im November 2014 sei der erste Beschluss zu dem Thema gefasst worden, sagte Woywod. Die letzte Anfrage der Verwaltung an den Landesbetrieb bezüglich einer Entscheidung erging im Februar dieses Jahres. Ein weiteres Vorgehen der Kommune war von dem positiven Bescheid des Landes abhängig.

Nicht alle Anwohner sind von dem Bauvorhaben begeistert

Da dieser ergangen ist, können weitere Schritte eingeleitet werden, um das Vorhaben voranzubringen. Zwei Hindernisse gilt es dabei noch zu überwinden: „Im nächsten Ausschuss ist die Haushalts-Beratung“, sagte Woywod. „Ob das Vorhaben 2017 umsetzbar ist, weiß im Moment noch keiner.“

Etwa 150.000 Euro wurden bis jetzt nur für das Aufstellen der Lampen veranschlagt, die alle 80 Meter auf einer Streckenlänge von 1750 Metern mit Metallmasten errichtet werden sollen. Erfolgt die Bereitstellung der Mittel für den Bau, müssen in einem nächsten Schritt alle Anwohner darüber unterrichtet werden. Da die Mastenstandorte einen Abstand von 25 Zentimetern zum Radweg aufweisen müssen, liegen einige von ihnen bereits auf Privatgrund.

Doch nicht alle Anwohner zeigten sich bei einer Anfrage der Stadtverwaltung von dem Vorhaben begeistert. „Vielleicht hat sich das aber in der Zwischenzeit geändert“, hofft Birgit Woywod. Für den Abschnitt der Straße ab dem Krankenhaus sei zudem Holm zuständig.