Pinneberg
Wedel

Baumschulbesitzer verbrennt Abfälle trotz Waldbrandgefahr

Als 40 Einsatzkräfte auf dem Gelände einer Baumschule am Ihlseekampsweg nahe der Bundesstraße Richtung Holm eintreffen, schlagen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel.

Als 40 Einsatzkräfte auf dem Gelände einer Baumschule am Ihlseekampsweg nahe der Bundesstraße Richtung Holm eintreffen, schlagen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel.

Foto: TVR-News

Feuerwehr verhindert Waldbrand in Wedel: Anderthalb Stunden waren 40 Einsatzkräfte im Einsatz, ehe das Feuer unter Kontrolle war.

Wedel.  Seit Tagen brennt die Sonne vom Himmel. Behörden warnen vor Waldbrandgefahr. Am Mittwochmittag kommt es im Kreis Pinneberg trotzdem zu einem Feuer. Um 11.51 Uhr wird Alarm bei der Freiwilligen Wehr ausgelöst. Als 40 Einsatzkräfte auf dem Gelände einer Baumschule am Ihlseekampsweg nahe der Bundesstraße Richtung Holm eintreffen, schlagen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel.

Auf knapp 1000 Quadratmetern Fläche brennt Altholz, zu diesem Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Flammen auf einen nahen Wald übergreifen. Etwa anderthalb Stunden dauert es, bis die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle hat. Noch Stunden später sind Kräfte vor Ort, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Auch Mitarbeiter des Wedeler Bauhofs sind im Einsatz.

Der Wald war nur zwei Meter entfernt

Laut Wedels Feuerwehrsprecher Dennis Renk, der sich am Ort des Geschehens selbst ein Bild machte, bestand zeitweise die Gefahr eines Waldbrands. Laut Polizeisprecher Kai Hädicke-Schories hatte der Betreiber der Baumschule am Ihlseekampsweg zwar eine Genehmigung für das Abbrennen von Gartenabfällen. Allerdings sei das Feuer zu groß geworden. Zudem habe der für das Abbrennen Verantwortliche nicht den vorgeschriebenen Abstand zu Bäumen eingehalten. „Der Wald war nur zwei Meter entfernt“, so Hädicke-Schories. Der Betreiber der Baumschule müsse sich jetzt voraussichtlich wegen Herbeiführung von Brandgefahr verantworten, so der Polizeisprecher.