Pinneberg
Halstenbek

Zehn Kinder in Fahrstuhl eingeschlossen

Die Feuerwehr befreite die Kinder

Die Feuerwehr befreite die Kinder

Foto: Daniel Bockwoldt / picture alliance / dpa

Die zwölf- bis 14-Jährigen wurden von der Feuerwehr aus dem Fahrstuhl befreit. Warum dieser auf halber Strecke stehen blieb ist unklar.

Halstenbek.  Mit einem Fahrstuhl stecken zu bleiben ist auch für viele Erwachsene ein Albtraum. In Halstenbek wurde dieser am Donnerstagvormittag für zehn Kinder im Alter von etwa zwölf bis 14 Jahren zur Realität. Die Mädchen und Jungen wollten sich offenkundig die Stufen zum S-Bahnsteig ersparen und waren in das für 14 Personen zugelassene Gefährt gestiegen. Warum der Fahrstuhl dann auf halbem Weg stecken blieb, ist unklar. Er könne über die Ursache nur mutmaßen, sagte Torsten Seck, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr, die mit 15 Kräften zum Bahnhof geeilt war. Nach einem Neustart sei das Gerät jedenfalls wieder einwandfrei gelaufen.

Bis es so weit war, mussten die Kinder allerdings einige Minuten in dem gläsernen Fahrstuhl ausharren. „Die hatten schon Angst“, sagte Seck, die eine oder andere Träne sei geflossen. Die Kinder hatten über den Notruf die Deutsche Bahn informiert, die wiederum die Feuerwehr zu Hilfe gerufen.

Für den Fall der Fälle verfügt die Feuerwehr laut Seck über einen Schlüssel, mit dem die Einsatzkräfte die Steuerung des Fahrstuhls am Bahnhof öffnen können. Die Kameraden hätten so den Fahrstuhl wieder Richtung Erdgeschoss absenken können und dort die Kinder wenige Minuten nach der Alarmierung befreit. Anschließend sei der Fahrstuhl wieder eingeschaltet und mehreren Testläufen unterzogen worden. Nachdem diese ohne Probleme verliefen, wurde das Gerät wieder zur Nutzung freigegeben. Auf eine Alarmierung des Rettungsdienstes wurde verzichtet, so Seck, weil die Kinder wohlauf gewesen seien.