Pinneberg
Halstenbek

Wahl: Bewerber schwänzt Kandidatenrunde

Am 31. August stellen sich die Bewerber für die Bürgermeisterwahl in Halstenbek vor. Aber nicht alle nehmen teil

Am 31. August stellen sich die Bewerber für die Bürgermeisterwahl in Halstenbek vor. Aber nicht alle nehmen teil

Foto: CHROMORANGE / Ernst Weingartner / picture alliance

Hein Gottfried Fischer kündigt an, nicht zur von der Gemeinde organisierten Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten zu erscheinen.

Halstenbek.  Hein Gottfried Fischer will Bürgermeister der Gemeinde Halstenbek werden. Genug Unterstützerunterschriften hat der 73-Jährige bereits gesammelt. Sein Name wird somit am 11. September auf dem Wahlzettel stehen. Die Gelegenheit, sich seinen potenziellen Wähler vorzustellen, lässt er aus. Fischer schwänzt die von der Gemeinde organisierten öffentlichen Kandidatenrunden. „Das tu ich mir nicht an“, so der Mann aus der Nähe von Aachen, der eigenem Bekunden nach ein Parteibuch der Grünen besitzt. Als Grund für seine Absage nennt Fischer die Vermutung, während der öffentlichen Veranstaltungen womöglich nicht fair behandelt zu werden. Zudem sei er kürzlich des Rathauses verwiesen worden, als er sich sämtlichen Mitarbeitern habe vorstellen wollen. Das sei nicht hinnehmbar. An seiner Kandidatur werde er jedoch festhalten. Er wolle sich auf den Wahlkampf auf der Straße und an den Haustüren konzentrieren.

Halstenbeks Büroleiter Uwe Grünefeld steckt in den Vorbereitungen für die Wahl, zu der neben Fischer auch der Sozialdemokrat Claudius von Rüden sowie CDU-Gemeindevertreterin Kirsten Sajitz antreten. Er bestätigt, dass Fischer der Gemeinde per E-Mail mitgeteilt hat, dass er den Vorstellungen fernbleiben werde. „Wir planen mit zwei Bewerbern“, so Grünefeld. Die dürfen sich am Mittwoch, 31. August, ab 19 Uhr im Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Krupunder präsentieren. Einen Tag darauf ab 19 Uhr zudem in der Gemeinschaftsschule an der Bek.