Pinneberg
Kreis Pinneberg

Blitz setzt Dach eines Wohnhauses in Brand

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren mussten in der Nacht zu Freitag mit wenig Schlaf auskommen

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren mussten in der Nacht zu Freitag mit wenig Schlaf auskommen

Foto: imago stock&people / imago/Eibner

Gewitterfront beschert Einsatzkräften eine unruhige Nacht. Keine Verletzten, wertvolle Oldtimer in Uetersen gerettet.

Kreis Pinneberg.  Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren mussten in der Nacht zu Freitag mit wenig Schlaf auskommen. Grund war die Gewitterfront, die über den Kreis Pinneberg hinwegzog. Mehrmals schlug der Blitz ein. Keller liefen voll. Menschen kamen während des Unwetters laut Feuerwehr nicht zu Schaden.

Am heftigsten traf es ein Einfamilienhaus in Klein Offenseth-Sparrieshoop in der Straße An der Post. Dort schlugen wenige Minuten nach einem Blitzeinschlag offene Flammen aus dem Dach, wie Feuerwehrsprecher Michael Bunk am Freitag berichtete. Um 2.21 Uhr sei der Alarm eingegangen. 60 Kameraden aus Klein Offenseth-Sparrieshoop und Elmshorn hätten den Großbrand unter schwerem Atemschutz bekämpft. Zwar sei das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht worden, die Glut habe sich jedoch innerhalb der Isolierung zwischen Dachpfannen und der Innenverkleidung ausgebreitet. Daher habe ein Großteil des Daches abgedeckt werde müssen. Im Anschluss an die Löscharbeiten sei das Technische Hilfswerk angerückt, und habe die offenen Bereiche provisorisch mit Planen abgedeckt, um einen weiteren Wasserschaden zu vermeiden. Der stellvertretende Kreiswehrführer Stefan Mohr habe sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht, so Bunk. Erst gegen 7 Uhr habe der Einsatz in Klein Offenseth-Sparrieshoop beendet werden können.

Auch andere Wehren aus dem Kreis waren laut Bunk in der Nacht zu Freitag im Einsatz. In Klein Nordende am Sandweg sei der Blitz eingeschlagen, zu einem Feuer sei es aber nicht gekommen. Der Bereich wurde zur Sicherheit mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. In Klein Nordende und in Heist hätten die ehrenamtlichen Kräfte zwei Keller trockengelegt. Aufwendiger sei ein Einsatz der Uetersener Feuerwehr ausgefallen. Sie habe die Tiefgarage eines Sammlers von Oldtimern leergepumpt – und so fünf wertvolle Fahrzeuge vor Schäden bewahrt.