Elmshorn

Elmshorn legt Kampagne gegen Geisterradler neu auf

Elmshorn. Im vergangenen Jahr wurden allein in Elmshorn 20 Unfälle von Radfahrern verursacht, weil sie die falsche Straßenseite benutzt hatten. Polizei, Stadt und ADFC wollen nun solche „Geisterradler“ für ihr Fehlverhalten sensibilisieren. Gemeinsam mit der AG Radverkehr wird wie im vergangenen Jahr eine Kampagne gegen „Geisterradler“ gestartet. Bildmarkierungen auf den Radwegen und Polizeipräsenz sollen die Radfahrer sensibilisieren.

Auf den Radwegen der Berliner Straße zwischen Reichenstraße und Schauenburger Straße, Bauerweg, Wasserstraße und Ansgarstraße, an denen ein hoher Anteil falsch fahrender Radfahrer festgestellt wurde, sprüht die Stadt Graffitis auf Radwege, auf denen ein radfahrender Geist zu sehen ist sowie der Hinweis „Geisterradler bitte wenden!“ Die Stadt verwendet provisorische Markierungsfarbe, wie sie bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen benutzt wird. Die Farbe verblasst nach einiger Zeit. Das ist gewollt, denn es geht darum, durch das neu aufgesprühte Warnzeichen die Aufmerksamkeit der Radfahrer zu erregen. Wenn der Gewöhnungseffekt eintritt, verblasst das Graffiti wieder.

An den neuralgischen Punkten wird die Polizei zudem zusätzliche Kontrollen vornehmen. „Geisterradler“ müssen auch mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

( ade )

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