Pinneberg
Tornesch

Tornescher dürfen über Zukunft des Rathauses mitreden

Tornesch.  Die Tornescher sollen am 21. September bei einer Bürgerversammlung über die beiden Varianten Rathausneubau in der Stadtmitte und Sanierung des bestehenden Rathauses informiert werden und ein Votum abgeben. Darauf haben sich die Mitglieder des Hauptausschusses geeinigt.

Im Vorfeld der Sitzung gab es Verstimmungen. Die CDU hatte mehrere Anträge vorgelegt. Zum einen forderte die Union, einen Rathausneubau nicht weiter zu verfolgen, da dieser laut Fraktionschef Christopher Radon zu kostspielig sei. Rückendeckung erhält die Union von der FDP, auch sie sieht einen Neubau als finanzielles Risiko für die Stadt.

Die Kosten für einen Neubau werden mit 7,9 Millionen Euro beziffert, eine Sanierung des bestehenden Rathauses an der Wittstocker Straße würde die Stadt dagegen mit etwa 2,3 Millionen Euro belasten. Angesichts der Finanzentwicklung der Stadt hält die CDU einen Neubau für finanziell unsinnig und womöglich gar nicht zu stemmen.

Die SPD lehnte mit ihrer Mehrheit den Antrag ab und begründete dies eben mit der Bürgerversammlung, die anberaumt wird. Die CDU dürfe der Veranstaltung nicht vorgreifen. Es habe Konsens bestanden, dass die Bürger mit entscheiden sollen.