Pinneberg
Kreis Pinneberg

Neue Umwelt-Projekte an Kitas geplant

Drei AktivRegionen, GAB und azv Südholstein starten Kooperation zum Thema Abfallvermeidung

Kreis Pinneberg.  Die Förderperiode für das Bildungsprojekt Klimaretter, das Kindern an den Kitas einen behutsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen beibringen soll, läuft aus. Ein Nachfolgeprojekt für die Kitas im Kreis ist aber bereits in Sicht.

Der azv Südholstein hat bei dem Klimaretter-Projekt diverse Aktionen zum Schwerpunkt Abwasser in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest initiiert, die dann gemeinsam mit den Kitas im Kreis Pinneberg umgesetzt worden sind. Die AktivRegion und der azv haben sich nun dafür eingesetzt, dass im Rahmen der Agenda „Kita21“ die Umweltbildung an Kindertagesstätten fortgesetzt wird.

„Wir waren der Meinung, dass das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Energiewendeminister Robert Habeck steht, weitergehen sollte“, so der Pinneberger AktivRegion-Vorsitzende Jürgen Manske. Der azv habe Bereitschaft signalisiert, weiterhin finanziell Kita-Fortbildungsprojekte zu unterstützen. Ein weiterer Partner ist nun hinzugekommen. Das Abfallentsorgungsunternehmen des Kreises Pinneberg (GAB) ist nun als Träger des neuen Kita-Bildungsprojektes dabei. Der Schwerpunkt lautet „Abfallvermeidung“.

Das neue Kita-Bildungsprojekt ist insofern besonders, weil sich die drei AktivRegionen, Steinburg, Holsteiner Auenland und Pinneberger Marsch & Geest, zusammengetan haben. Wegen der Kooperation ist eine besondere Förderung von Seiten des Landes möglich. Der Fördersatz erreicht daher einen Wert von 80 Prozent. Jede der Aktivregionen werde, so Manske, die Kita-Bildung daher mit je 97.000 Euro unterstützen können. „Wir wollen damit über drei Jahre hinweg das Personal finanzieren, damit das Wissen von geschulten Fachkräften nachhaltig weitergegeben werden kann“, sagt Manske. Zehn Prozent der Gesamtkosten für das Projekt wolle der azv Südholstein beisteuern.

Für den Sommer ist eine Auftaktveranstaltung geplant, bereits zur neuen Kita-Saison sollen die ersten Fortbildungen für Kinder angeboten werden. „Das Positive ist, dass nicht nur die Kinder etwas lernen. Sie geben das Erlernte an die Familie weiter“, sagt Manske. Somit seien die Kita21-Projekte generationsübergreifend wirksam.