Pinneberg
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Quickborn zahlt 25.000 Euro mehr für Tagespflege

Quickborn.  Quickborns Politiker haben Wort gehalten. Eltern in Quickborn, die ihre Kinder von Tagesmüttern betreuen lassen – zurzeit sind es 63 –, erhalten jetzt zusätzliche finanzielle Unterstützung von der Stadt. Das entschied der Sozialausschuss der Ratsversammlung einstimmig am gestrigen Dienstagabend, so wie er es vorher angekündigt hatte.

So übernimmt die Stadt nun ab 1. August die Hälfte der Differenzkosten zwischen einem regulären Krippenplatz und dem Honorar der Tagesmutter, gedeckelt bis 5,50 Euro. Das heißt, die Stadt Quickborn zahlt den Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren von Tagesmüttern betreuen lassen, zusätzlich zu den 4,24 Euro, die der Kreis Pinneberg als Zuschuss zahlt, bis zu 63 Cent zu jeder Betreuungsstunde hinzu - die Hälfte des Differenzbetrages von 1,26 Euro.

Die Verwaltung rechnet mit 25.000 Euro Mehrkosten, die dadurch auf die Stadt pro Jahr hinzukommen. Darin enthalten ist auch die jetzt beschlossene Bezuschussung einer günstigeren Sozialstaffel in Quickborn im Vergleich zu der des Kreises Pinneberg. Zurzeit würden lediglich zwei der elf Tagesmütter in Quickborn mehr als 4,24 Euro pro Stunde verlangen, die der Kreis trägt. In den acht Kindergärten Quickborns werden zurzeit 110 Krippenkinder betreut.