Pinneberg
Elmshorn

Hier nimmt sich Landrat Stolz Zeit für die Arbeit im Callcenter

Elmshorn. Informationen aus erster Hand bekamen die Anrufer der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115, die den Kreis Pinneberg betrafen. Landrat Oliver Stolz gab eine Stunde lang am Telefon Auskunft darüber, dass ein Kinderausweis bei einer Reise in die Türkei ausreicht oder die Kommune vor Ort zuständig ist, wenn es um die Beantragung eines Führungszeugnisses geht. In den beiden Fällen beriet der Kreisverwaltungschef die beiden Anrufer aus Elmshorn und Uetersen fast schon zu ausführlich. Denn Sinn und Zweck dieser einheitlichen Rufnummer 115 sei es, die Bürger kompetent und schnell zu informieren, egal von wo sie anrufen.

Der Kreis Pinneberg bietet diesen Service seit viereinhalb Jahren an. Seitdem seien rund 20.000 Anrufe über die 115 eingegangen, was etwa fünf Prozent aller Anrufe beim Kreis entspreche, erklärt Fachbereichsleiter Andreas Köhler. Jedes Jahr würden 1000 Anrufer hinzukommen. Die Hälfte aller 115-Anrufer käme aus Elmshorn und Pinneberg. Die Nummern 110 und 112 hätten sich für Notfälle in der Bevölkerung eingeprägt, so Köhler. „Wir wollen erreichen, dass die 115 für den Normalfall ist.“ Eine aktuelle Umfrage habe ergeben, dass zwei Drittel der Bundesbürger die 115 kennen, die für 31 Millionen Bundesbürger zu erreichen ist.