Pinneberg
Straßenbau

K 22: Tornescher Politiker erhöhen Druck

Um das Stadtzentrum von Verkehr zu entlasten, drängt die Stadt Tornesch seit Jahrzehnten auf den Bau der Kreisstraße 22

Um das Stadtzentrum von Verkehr zu entlasten, drängt die Stadt Tornesch seit Jahrzehnten auf den Bau der Kreisstraße 22

Foto: Fabian Schindler

Fraktionen von SPD, CDU und FDP wollen Resolution verabschieden, um Druck auf Land und Kreis auszuüben, die K-22-Pläne umzusetzen.

Tornesch.  Die Tornescher Fraktionen von SPD, CDU und FDP wollen mittels einer Resolution Druck auf das Land und den Kreis ausüben, damit der Bau der als Entlastungsstraße zwischen Tornesch und Uetersen geplanten Kreisstraße 22 doch noch erfolgt.

Während der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses hatten die Christdemokraten einen Entwurf für eine Resolution eingebracht. Dem Entwurf stimme, so der Tornescher SPD-Vorsitzende Manfred Mörker, die SPD grundsätzlich zu. „Trotzdem muss aus unserer Sicht jedoch auch der Kreis nachdrücklich daran erinnert werden, seine Hausaufgaben zufriedenstellend zu erledigen“, so Mörker. Mit einer modifizierten Resolution wollen die Sozialdemokraten daher mehr Druck auf den Kreis ausüben.

In dem Resolutionsentwurf heißt es unter anderem, dass der Landrat des Kreises Pinneberg dafür Sorge zu tragen habe, dass die zuständigen Fachplaner des Kreises – unter Beachtung der geltenden Rechtslage und der aktuellen Rechtsprechung – die Überplanung der K-22-Trasse unverzüglich zum Abschluss bringen.

Die Tornescher Ratsversammlung erwartet zudem von den Kreistagsabgeordneten, dass sie alles in ihrer Macht stehende tun werden, um den Bau der Kreisstraße 22 voranzutreiben. „Es müssen Signale des Aufbruchs und nicht des Hinauszögerns gesandt werden. Das Vernachlässigen der Infrastruktur unserer Region und damit die Behinderung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung kann unmöglich die Intention der Kreistagsabgeordneten sein“, heißt es in dem Papier.

Darüber hinaus wird der Kreis aufgefordert, den seit dem Jahr 1981 bestehenden Vertrag mit Uetersen und Tornesch zum Bau der Kreisstraße 22 einzuhalten und die dafür zugesagten finanziellen Mittel auch zur Verfügung zu stellen.