Pinneberg
Elmshorn

Neue Heizungen für Elmshorns Polizeiwachen

Ministerin Monika Heinold mit Revier-Dienstleiter Jürgen Gramsch

Ministerin Monika Heinold mit Revier-Dienstleiter Jürgen Gramsch

Foto: Burkhard Fuchs

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold besuchte das Autobahnrevier. Auch Elmshorner Wache wurde energetisch saniert.

Elmshorn.  Kontrollbesuch der Finanzministerin: Das Land Schleswig-Holstein hat 120 seiner Liegenschaften für 35 Millionen Euro energetisch saniert. Monika Heinold schaute sich am Freitag einige dieser Projekte an, um zu hören, ob sie zur Zufriedenheit der betroffenen Mitarbeiter umgesetzt wurden. Das führte sie auch ins Autobahnrevier Elmshorn, wo sie Fachdienstleiter Jürgen Gramsch mit seinem 32-köpfigen Team begrüßte.

Mit dem Förderprogramm wurden Fassaden aufwendig erneuert oder nur Pumpen ersetzt, beschreibt Architekt Metin Toksöz den unterschiedlichen Aufwand. In den Räumlichkeiten der Autobahnpolizei Elmshorn ist die Heizungsanlage für 33.000 Euro erneuert worden. Laut Andreas Holm vom Gebäudemanagement des Landes, das 600 Immobilien in Schleswig-Holstein zu verwalten hat, verspricht man sich davon eine Energieeinsparung von 25 Prozent. Bei einem Verbrauch von etwa 120.000 Kilowattsstunden und Kosten von etwa 10.000 Euro im Jahr entspreche dies einer Einsparung von 2500 Euro jährlich.

„Aber genauso wichtig wie die finanzielle Einsparung ist der Klimaschutz“, sagte Architekt Toksöz. Bis 2020 wolle das Land 40 Prozent seines CO2-Ausstoßes einsparen. Insofern seien energetischen Sanierungsmaßnahmen ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Außer bei der Autobahnpolizei ist auch die Heizungsanlage der Polizeiwache in Elmshorn erneuert worden. Größte Maßnahme dieser Art im Kreis Pinneberg ist die Fassadensanierung des Amtsgerichts Pinneberg, die 2,1 Millionen Euro kosten soll.

„Mir war wichtig, die Polizei zu besuchen“, sagte Heinold. „Die Landesregierung weiß, was für einen harten Job sie macht und wie wichtig ihre Rolle bei der Flüchtlingsbetreuung ist, damit jede Erstaufnahme von der Polizei begleitet werden kann.“ Dafür musste jedes Revier Personal abstellen, auch die Autobahnpolizei Elmshorn: Gramsch: „Wir haben vier Mitarbeiter abgegeben, zwei sollen noch folgen.“ Das habe Auswirkungen auf die Verkehrsüberwachung auf der A 23 zwischen Hamburg und Heide. Auch die zunehmenden Schwerlasttransporte bedeuteten viel Aufwand. Aber die Kontrollen der Gefahrgut- und Schwerlastverkehre litten nicht darunter.