Pinneberg
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Anbindung von Parkstadt kostet 980.000 Euro

Rainer Kowalewski (vorn), Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg und Klaus Göttsche sowie Marc Weinstock beim Spatenstich für Pinnebergs Parkstadt im Mai 2015

Rainer Kowalewski (vorn), Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg und Klaus Göttsche sowie Marc Weinstock beim Spatenstich für Pinnebergs Parkstadt im Mai 2015

Foto: Katy Krause

Der Baubeginn für die neue Straße wird noch für dieses Jahr angestrebt. Sie soll auch ein geplantes Gewerbegebiet mit anschließen.

Pinneberg.  Seit Jahren wird über die westliche Erschließung der Parkstadt Eggerstedt gestritten. Eine Bürgerinitiative kämpft dagegen. Anwohner haben gar Antrag auf Normenkon-trolle gestellt, weil die neue Straße unmittelbar an ihren Grundstücken vorbeiführen soll. Der Ausgang ist ungewiss, da das zuständige Oberverwaltungsgericht mit personellen Engpässen kämpft. Einer Sprecherin zufolge ist frühestens im April mit einer Entscheidung zu rechnen. Dann könnten Pinnebergs Politiker längst Nägel mit Köpfen gemacht haben. Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzung beraten sie am Dienstag, 9. Februar, über den Ausbau des Eggerstedter Wegs, der bislang nur eine Schotterpiste ist.

Erstmals liegt auch eine grobe Kostenschätzung für das Projekt vor. Pinneberg muss demnach voraussichtlich 980.000 Euro investieren. Der Baubeginn wird noch für 2016 angestrebt.

Die neue Straße soll zwischen vorhandenen Wohnhäusern und einer Kleingartenkolonie hindurch in Richtung Wedeler Weg führen. Dort soll ein geplantes Gewerbegebiet mit angeschlossen werden. Zudem könnten Neubürger, die sich eines der Eigenheime auf dem Areal der ehemaligen Kaserne gesichert haben, direkt zur LSE gelangen. Der neue Stadtteil ist längst im Werden. Wo bis 2004 die Bundeswehr stationiert war, stehen bereits die ersten Rohbauten. Die innere Erschließung finanziert die Kieler Landesentwicklungsgesellschaft, die auf dem Gelände Wohnungen baut. Die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung beginnt um 18.30 Uhr im Sitzungstrakt des Pinneberger Rathauses, Bismarckstraße 8.