Pinneberg
Halstenbek

Bürgermeister-Stelle wird ausgeschrieben

Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann darf zum 31. Januar 2017 zurücktreten

Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann darf zum 31. Januar 2017 zurücktreten

Foto: Anne Dewitz

Hauptausschuss stimmt Antrag von Bürgermeisterin Hoß-Rickmann auf Versetzung in den Ruhestand zu. Gemeindewahlausschuss installiert.

Halstenbek.  Die Rente ist sicher – zumindest für Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann. Einstimmig hat der Hauptausschuss am Mittwochabend dem Antrag der Verwaltungschefin auf Versetzung in den Ruhestand mit Ablauf des 31. Januar 2017 zugestimmt. Damit entsprachen die Politiker dem Wunsch der 63-Jährigen, ihre eigentlich noch bis Anfang 2019 andauernde Amtszeit um zwei Jahre zu verkürzen.

Hoß-Rickmann musste den Raum verlassen, als die Ausschussmitglieder über ihren Antrag abstimmten. Wortbeiträge gab es keine. Ohne viel Federlesens machten die Kommunalpolitiker auch den Weg für die Bürgermeister-Neuwahl frei. Als erster Schritt wurde ein Gemeindewahlausschuss installiert. Das Gremium tagt am 8. Februar und legt den Wahltermin fest. Vorgeschlagen ist der 11. September, eine eventuelle Stichwahl ist für den 25. September vorgesehen., Dem Wahlausschuss gehören Garnet Osius-Schibbe, Jan Krohn, Kirsten Sajitz, alle CDU, Nicolai Overbeck, Marlies Hennecke, beide SPD, von den Grünen Jürgen Malke und Birgit Andersek sowie Ingrid Vater, FDP, an. Als Mitglieder des Gremiums dürfen sie sich nicht auf den Bürgermeisterposten bewerben.

Damit es dies möglichst viele Personen tun, beschloss der Hauptausschuss, eine öffentliche Stellenausschreibung in mehreren Zeitungen vorzunehmen, obwohl dies nicht mehr vorgeschrieben ist. Die Veröffentlichung erfolgt vermutlich am 20. Februar. Gesucht wird jemand mit „mehrjähriger Erfahrung in Führungs- und Leitungsfunktionen in der öffentlichen Verwaltung oder Privatwirtschaft“.

Bewerbungen sind bis zum 25. Juli möglich. Wer nicht von einer in der Gemeindevertretung vertretenen Partei unterstützt wird, muss 135 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten nachweisen.