Pinneberg
PZ-Regional

Schwere Sturmfluten

16. Januar 1362: Die „Grote Manndränke“ sorgt dafür, dass die nordfriesische Stadt Rungholt untergeht. Zwischen Skagen und Tondern sollen 100.000 Menschen umgekommen sein.

11. Oktober 1634: Zweite „Manndränke“ – die Insel Strand wird zerrissen, übrig bleiben die Inseln Pellworm und Nordstrand sowie die Hallig Nordstrandischmoor. Allein in Nordfriesland ertrinken 9000 Menschen und rund 50.000 Stück Vieh.

24. bis 26. Dezember 1717: Die sogenannte Weihnachtsflut richtet an der Nordseeküste schwere Schäden an. Mehr als 10.000 Menschen ertrinken.

17. Februar 1962: Die Sturmflut schließt auf Hamburger Gebiet 100.000 Menschen ein, 315 werden getötet. An mehr als 60 Stellen bricht der Elbdeich.

13., 16., 19. November sowie 14. Dezember 1973: Innerhalb von vier Wochen prüfen mehrere schwere Sturmfluten die Deiche an der Nordseeküste. Das Deutsche Hydrographische Institut spricht von der längsten Sturmflut-Kette seit Menschengedenken.

3. Januar 1976: Schwere Sturmflut an der gesamten Nordseeküste. Im Kreis Pinneberg bricht an der jetzigen zweiten Deichlinie bei Hetlingen der Elbdeich neunmal, die Haseldorfer Marsch steht unter Wasser. Höchster bisher gemessener Wasserstand der Elbe mit 6,25 Meter über Normalnull bei Schulau.