Pinneberg
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Gasunfall – Prisdorfer Straße stundenlang gesperrt

Die Feuerwehr sichert die Arbeiten nach dem Gasunfall ab

Die Feuerwehr sichert die Arbeiten nach dem Gasunfall ab

Foto: Arne Kolarczyk / HA

Bei Arbeiten der Stadtwerke Pinneberg kam es zu einem Gasleck. Zur Absicherung der Reparaturarbeiten rückte die Feuerwehr an.

Pinneberg.  Bei Arbeiten an einer Hochdruckgasleitung in Pinneberg ist es am Mittwoch gegen 13 Uhr zu einem Gasleck gekommen. „Wir haben sicherheitshalber die Feuerwehr alarmiert“, berichtet Jürgen Hasse, technischer Leiter der Stadtwerke Pinneberg. Der Fauxpas passierte an der Prisdorfer Straße.

Dort laufen derzeit umfangreiche Arbeiten, damit die Stadtwerke zum 1. Januar 2016 das Gasnetz in Prisdorf von der Schleswig-Holstein Netz AG übernehmen können. Während Spezialisten der Schleswig-Holstein Netz AG versuchten, die undichte Stelle zuzuschweißen, standen die Feuerwehrleute in Hitzeschutzanzügen bereit, um im Fall einer Entzündung eingreifen zu können. Die zwölf Einsatzkräfte konnten gegen 16 Uhr abrücken, nach dem der größte Teil des Lecks geschlossen war.

Zur Sicherheit blieb jedoch ein Löschfahrzeug vor Ort, weil noch weitere Restarbeiten erforderlich waren. Die Verbindung nach Prisdorf soll noch bis zum Abend gesperrt bleiben. Um eine Entzündung auszuschließen, waren direkt nach dem Gasunfall die umliegenden Häuser vom Stromnetz getrennt worden.