Wirtschaft

Schenefelder Unternehmen Interschalt wächst

Andreas Daebeler
Robert Gärtner, Chef von Interschalt Maritime Systems, im Schiffssimulator

Robert Gärtner, Chef von Interschalt Maritime Systems, im Schiffssimulator

Foto: Andreas Laible

Container-Experten verkünden Übernahme von Norderstedter Softwarefirma Müller + Blanck. 13 Mitarbeiter ziehen nach Schenefeld.

Schenefeld.  Das in Schenefeld beheimatete Unternehmen Interschalt, das die optimale Beladung von Schiffen gewährleistet, ist auf Wachstumskurs. Am Dienstag gab eine Unternehmenssprecherin den Abschluss einer Vereinbarung zur Übernahme der bislang in Norderstedt beheimateten Softwarefirma Müller + Blanck bekannt. Durch die Zusammenführung entstehe der weltweit führende Anbieter im Bereich der Stauplanungssoftware für Containerschiffe. „Diese Transaktion markiert einen weiteren Meilenstein in unserem Transformationsprozess, der darauf abzielt, das Geschäft mit maritimer Software zu einer starken Wachstumsplattform auszubauen“, so Interschalt-Chef Robert Gärtner. Die Übernahme setze ein Signal für stabiles Wachstum und Profitabilität. Holger Blanck, Geschäftsführer von Müller + Blanck, zeigt sich „überzeugt, dass wir durch den Zusammenschluss unseren Kunden einen Innovationsschub und unseren Mitarbeitern eine neue Perspektive bieten können“. Es sei vorgesehen, dass Müller + Blanck mit seinen 13 Mitarbeitern zunächst als eigenständige GmbH unter der Leitung von Blanck am Standort Schenefeld firmiere.

Das 1954 gegründete Unternehmen Interschalt entwickelt und liefert weltweit maritime Systeme und Anlagen der Elektrotechnik sowie Informationstechnologie für Kunden im Bereich der Schifffahrt. Interschalt betreibt Niederlassungen in Flensburg, Bergen, Fichtenwalde, Schönberg, Rotterdam, Shanghai, Houston, Fort Lauderdale und Singapur und erzielt einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro. 170 der weltweit 250 Mitarbeiter sind in Schenefeld tätig. Zu den Übernahmekonditionen haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

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