Pinneberg
7,5 Millionen Euro

Das Aquarium auf Helgoland wird saniert

7,5 Millionen Euro steuert der Bund zum Umbau des Aquariums Helgoland bei

7,5 Millionen Euro steuert der Bund zum Umbau des Aquariums Helgoland bei

Foto: Maurizio Gambarini / picture-alliance/ dpa

Bundesregierung sagt 7,5 Millionen Euro für Umbau zu. Arbeiten sollen 2016 beginnen. Aquarium musste Anfang 2015 geschlossen werden.

Helgoland.  Einheimische und Besucher können sich freuen: Die Bundesregierung hat für die Sanierung des Helgoländer Aquariums 7,5 Millionen Euro zugesagt. Das gaben Ole Schröder (CDU) und Ernst Dieter Rossmann (SPD) in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Die beiden Bundestagsabgeordneten des Kreises Pinneberg hatten sich für eine finanzielle Unterstützung der Forschungseinrichtung auf der Hochseeinsel eingesetzt. Jetzt trug die Arbeit Früchte.

Das Aquarium ist aktuell ein Sanierungsfall. Die Ausstellung, die zur Biologischen Anstalt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) gehört, musste Anfang des Jahres deswegen sogar geschlossen werden. Das Problem: Das denkmalgeschützte Gebäude ist so marode, dass es grundsaniert werden muss. Die Gesamtkosten für die Sanierung und die neue Ausstellung belaufen sich laut Ministerium auf 11,5 Millionen Euro.

Mit den von Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zugesagten 7,5 Millionen Euro kann das Gebäude nun entkernt, saniert und um einen Anbau erweitert werden. Laut AWI-Sprecherin Sina Löschke soll 2016 mit den Umbauarbeiten begonnen werden. Damit ist ein großer Teil auf dem Weg zur neuen Ausstellung geschafft. Was fehlt, ist das Innenleben.

Laut AWI-Verwaltungsdirektor Karsten Wurr wird derzeit zusammen mit einer Agentur an einem Ausstellungskonzept unter dem Arbeitstitel „Atlantis 4.0“ gearbeitet. Die auch vom Förderverein Bluehouse unterstützte Grundidee: die Meeresforschung für Besucher erlebbar machen.

Zudem sollen der Klimawandel und die Energiewende als Themen aufgegriffen und Schülern in einem eigens eingerichteten Labor die Forschung vor Ort nähergebracht werden. Für die Finanzierung hofft Helgoland auf weitere Fördermittel, und zwar aus dem 30 Millionen Euro umfassenden EU-Topf ITI (Integrierte Territoriale Investitionen).