Pinneberg
Elmshorn

Diskussion über Verwendung von Fördermitteln

Volker Lützen und Jens Jähne vom Freundeskreis Knechtsche Hallen in Elmshorn vor dem Kranhaus

Volker Lützen und Jens Jähne vom Freundeskreis Knechtsche Hallen in Elmshorn vor dem Kranhaus

Foto: Anne Dewitz

Die Bürger können am 17. November mitreden, was mit den 50.000 Euro aus dem Programm „Engagierte Stadt“ passieren soll.

Elmshorn.  Elmshorn ist eine von 50 ausgewählten Orten in Deutschland, die kürzlich in das bundesweite Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ aufgenommen und mit 50.000 Euro gefördert wurden. Nun geht die Arbeit los. Am Dienstag, 17. November, von 18.30 Uhr an sollen im Kranhaus in der Schloßstraße 8 Konzepte für eine moderne und nachhaltige Förderung des Bürgerengagements entwickelt und umgesetzt werden. „Hierzu laden wir alle Elmshorner herzlich ein“, sagt Jens Jähne, Vorsitzende des Freundeskreises Knechtsche Hallen, der die Bewerbung wesentlich vorangetrieben hat. „Wir setzen auf eine nachhaltige Engagementskultur, die von aktiven Menschen aus der Bevölkerung, Verwaltung, Kommunalpolitik und Unternehmen gemeinsam getragen wird.“

In zwei vorangegangenen Veranstaltungen während der Bewerbungsphase wurden bereits Workshops durchgeführt, in denen erste Partner und Themen ermittelt und besprochen wurden. Das Programm „Engagierte Stadt“ ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann-Stiftung, der BMW-Stiftung Herbert Quandt, des Generali-Zukunftsfonds, , der Körber-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Erstmals stehen nicht einzelne Projekte im Fokus, sondern das Ziel, vor Ort durch Vernetzung und Kooperation eine dauerhaft funktionierende Engagementsinfrastruktur zu schaffen. Zweieinhalb Jahre wird das Programm „Engagierte Stadt“ von den Stiftungen gefördert.

„Unser eingereichtes Konzept sieht dabei die Etablierung einer Anlauf- und Beratungsstelle für das Ehrenamt in den Knechtschen Hallen vor“, sagt Jens Jähne. Nach der Ausschreibung eines Arbeitsplatzes für die Anlauf- und Beratungsstelle seien neun Bewerbungen eingegangen. Die Entscheidung fiel auf Peter Kruse, einem „echten Netzwerker hier aus unserer Stadt“. Kruse engagiert sich seit langem in der ehrenamtlichen Kulturarbeit in Elmshorn, aber auch in Netzwerken wie „Notruf Armut“ und der Vereins- und Ehrenamtsmesse „Markt der Möglichkeiten“. „Als nächsten Schritt suchen wir nun ein Büro in der Elmshorner Innenstadt“, sagt Jähne. Erste Gespräche würden bereits geführt, hätten aber noch nicht zu einem Abschluss führen können. „Insbesondere hoffen wir noch auf Elmshorner Unternehmen, die das Projekt unterstützen wollen und uns Räumlichkeiten zur Verfügung stellen oder vermitteln.“