Pinneberg
Landeswettbewerb

Dorf der Zukunft: Hetlingen geht leer aus

Das Dorf Hetlingen hatte sich ordentlich ins Zeug gelegt, um die Jury zu überzeugen

Das Dorf Hetlingen hatte sich ordentlich ins Zeug gelegt, um die Jury zu überzeugen

Foto: Fabian Schindler

Sieger des landesweiten Wettbewerbs ist die Gemeinde Rantrum bei Husum. Das Preisgeld wollte Hetlingen in einen Schulwald investieren.

Hetlingen/Kiel.  Am Ende hat es für die Gemeinde Hetlingen doch nicht ganz gereicht. Beim landesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, den das Landwirtschaftsministerium für alle Gemeinden unter 3000 Einwohner ausgelobt hatte, siegte die Gemeinde Rantrum bei Husum. Dafür bekommt diese ein Preisgeld von 10.000 Euro. Das 1800 Einwohner zählende Dorf war bereits 2001 Landessieger bei der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“. Zweiter in dem Zukunftswettbewerb wurde St. Annen (Dithmarschen) und Dritter Behlendorf aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg.

Beim Siegerdorf überzeugte die Einbindung der Jugend, die Stärkung der Lebensqualität, die vielfältige Nutzung von erneuerbaren Energien, ein begrüntes Gewerbegebiet sowie spezielle Wohnprojekte, lobte die Preisjury. Diese hatte in der vergangenen Woche alle sieben Gemeinden, darunter Hetlingen, besucht, die in die Endausscheidung gekommen waren. Dabei stellte sich die Elbmarschgemeinde wie berichtet den Fragen und dem Kriterienkatalog der Preisjury. Sie präsentierte die Arbeit der wichtigsten Vereine, Verbände und Betriebe im Dorf und führte die Besucher aus Kiel zur Schule, Kindergarten, Marschtreff und die Bandreißerwerkstatt. Mit dem Preisgeld wollte Hetlingen einen Schulwald mit Baumlehrpfad und Abenteuerspielplatz anlegen.