Pinneberg
Kosten

Gebühren für Wohnmobilplatz in Wedel steigen

Für Camper, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, wird’s in Wedel künftig teuer (Symbolbild)

Für Camper, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, wird’s in Wedel künftig teuer (Symbolbild)

Foto: Thomas Muncke / picture alliance / Thomas Muncke

Nutzer müssen künftig deutlich mehr zahlen als bisher. Stadt Wedel verlangt vom Jahr 2016 an 67 Prozent mehr Geld von den Campern.

Wedel.  Es ist ein beliebtes Plätzchen bei Urlaubern, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Direkt gegenüber vom Wedeler Schwimmbad, nur einige Minuten von der Elbe entfernt und mit Blick auf die Marsch liegt der offizielle Stellplatz der Stadt. Bis zu 20 Wohnmobile können hier Platz finden. Und dies ist von Jahr zu Jahr laut Stadtverwaltung mehr nachgefragt.

Das könnte auch mit den Gebühren zusammenhängen, die die Stadt bislang von den Nutzern fürs Übernachten auf dem Festplatz verlangt. Maximal drei Nächte können die Camper bleiben. Dafür zahlen sie sechs Euro pro Wohnmobil pro Nacht. Das ist laut Wedels Bauamtschef Klaus Lieberknecht im Vergleich zu anderen Wohnmobilplätzen und im Verhältnis zu den dafür gebotenen Leistungen eher gering. Und wird sich ändern.

Der Rat beschloss kürzlich die Gebühr von 2016 an auf zehn Euro zu erhöhen. Grund sind die gestiegenen Kosten. Aufgrund der hohen Nachfrage stieg unter anderem die Menge an Müll, der durch die Stadt entsorgt werden musste. Laut Verwaltung muss in den Wintermonaten ein Container mit 1100 Litern Fassungsvermögen wöchentlich entleert werden. Im Sommer fällt die doppelte Menge an. Zusammen mit dem gestiegenen Personalaufwand ergab das trotz höherer Nachfrage in 2014 mit 4382 Übernachtungen ein Minus von rund 18.900 Euro. Um eine Null schreiben zu können, war aus Sicht der Verwaltung und der Politik die Gebührenerhöhung auf zehn Euro nötig.