Pinneberg
Wedel

Basketballer wollen den Heimsieg

Der SC Rist spielt am Sonntag zu Hause gegen die Rostock Seawolves. Regionalliga-Damen starten in die neue Saison

Wedel. Die Bilanz nach drei absolvierten Partien ist auf beiden Seiten gleich. Sowohl die Pro-B-Basketballer des SC Rist als auch die Rostock Seawolves, die am Sonntag, 18. Oktober, am dritten Spieltag um 17 Uhr zu Gast in der Steinberghalle sind, haben je zwei Begegnung gewonnen und eine verloren. Und es gibt noch eine Parallele: Wedel und Rostock konnten in eigener Halle das bisher einzige Heimspiel jeweils nicht siegreich gestalten.

Diesen Umstand möchte Rist-Cheftrainer Michael Claxton naturgemäß ändern, warnt aber auch: „Rostock hat einen sehr gut und ausgeglichen besetzten Kader. Wir müssen konstant vier Viertel gut spielen, um überhaupt eine Siegchance zu haben.“

Leistungsträger sind beispielsweise die Amerikaner Matthew Hunter (Topscorer mit 16,7 Punkten im Schnitt) oder David Rivers. Auch der Bulgare Ivo Slavchev beeindruckt Claxton. Der Amerikaner hat derzeit mit einer leichten Erkältung zu kämpfen und hofft, dass er auf seinen großen Kämpfer Paul Owusu, der wegen ähnlicher Symptome zuletzt ausfiel, zurückgreifen kann. In dieser Partie werde es extrem auf die Physis ankommen.

Nicht in die Schlacht ziehen kann am Sonntag Lennard Larysz (Patellasehne). René Kindzeka, Fabian Böke und Philipp Sausmikat sind gegen das Team aus Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls nicht dabei. Die Doppellizenzspieler Janis Stielow und Helge Baues, die tags zuvor in Hamburg für die Towers auf dem Feld stehen, werden voraussichtlich zum Aufgebot der Wedeler zählen.

„Die kommenden Wochen werden spannend. Die Tabelle wird aussagekräftiger. Wir werden ja sehen, ob wir mit den besten Mannschaften der Liga mithalten können – oder nicht“, sagt Claxton.

Das Regionalliga-Team der Rist-Frauen, trainiert von Neu-Coach René Zoller und Co-Trainerin Gundula Laabs, hat noch gar keinen Anhaltspunkt. „Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht. Damit wir sehen, wo wir stehen“, sagt Zoller vor dem Saisonauftakt bei den Berlin Baskets (Sonnabend, 16.30 Uhr). Die Mannschaft besteht vornehmlich aus jungen Spielerinnen mit eher wenig Erfahrung.

Vor allem an die Härte im Erwachsenenbereich werden sie sich noch gewöhnen müssen“, erklärt der 37-Jährige. Gegen den Staffelkonkurrenten Ahrensburger TSV gab es zuvor im Pokal eine 51:61-Niederlage im Hamburger Pokal.

„Unser Saisonziel ist, möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, so der Coach. Viel wichtiger sei es ihm jedoch, dass die Resultate in der Rückrunde besser ausfallen als in der Hinrunde. „Noch sind wir in der Findungsphase. Jeder sucht seine Rolle im Team“, sagt Zoller. Gegen die Berlinerinnen fehlen Ida Hüners (Studium) und Laureen Lotter.