Kreis Pinneberg

Gespräche gescheitert: Drohen neue Streiks?

Warnstreiks sollen schon nächste Woche möglich sein

Warnstreiks sollen schon nächste Woche möglich sein

Foto: Julia Sextl / HA

Von Montag bis Donnerstag ruft Ver.di zu Urabstimmung. Stimmen mehr als 75 Prozent der Mitglieder zu, soll unbefristet gestreikt werden.

Kreis Pinneberg.  Die Verhandlungen zwischen dem Omnibus Verband Nord und der Gewerkschaft Ver.di über einen Tarifabschluss für den privaten Busverkehr in Schleswig-Holstein sind gescheitert. Die Gewerkschaft lehnt auch eine Schlichtung ab. „Wir rufen unsere Mitglieder von Montag bis Donnerstag zur Urabstimmung“, so Ver.di-Sekretär Andreas Riedl. Ab dem 19. Oktober sollen die Stimmen in Lübeck ausgezählt werden. Stimmen mehr als 75 Prozent der Mitglieder zu, solle unbefristet gestreikt werden. Warnstreiks seien jedoch auch nächste Woche während der Urabstimmung möglich, so Riedl weiter. Die von der Arbeitgeberseite geforderte Laufzeit eines Abschlusses über 30 Monate sei nicht akzeptabel gewesen. Auf diese Weise hätte die Lohnerhöhung lediglich 1,8 Prozent betragen.

( kol )

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