Polenböller

Hasloher hortet 1000 Sprengkörper im Haus

Die Explosion eines sogenannten Polenböllers erschreckte am Mittwoch die Menschen in Hasloh

Die Explosion eines sogenannten Polenböllers erschreckte am Mittwoch die Menschen in Hasloh

Foto: Bodo Marks / picture alliance / dpa

Mann war selbst erschrocken von der Sprengkraft des Feuerwerkskörpers. Polizei beschlagnahmte die Böller des 20-Jährigen.

Hasloh.  Ein lauter Knall hat Anwohner der Bahnhofstraße in Hasloh am späten Mittwochnachmittag in Scharen auf die Straße getrieben. Die Ursache war nicht, wie befürchtet, eine Gasexplosion oder Bombendetonation. Nach Polizeiangaben hatte ein 20 Jahre alter Einwohner des Ortes einen Polenböller gezündet und damit gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen.

Diese illegalen und in Deutschland verbotenen Feuerwerkskörper können aufgrund des hohen Anteils an Schwarzpulver verheerende Wirkung entfalten. Schwere Sachschäden und auch tödliche Verletzungen sind oftmals die Folge. In diesem Fall kam der 20-jährige mit dem Schrecken davon. Nach Polizeiangaben war der junge Mann über die Folgen seines Tuns selbst erschrocken. Der im Garten seines Hauses gezündelte Polenböller hinterließ einen Krater von 30 Zentimeter Durchmesser im Erdreich.

Der 20-Jährige hatte laut Polizei diverse Sprengkörper dieser Art gehortet. Im Gebäude wurden 1000 weitere gefährliche Knallkörper entdeckt und von den Beamten beschlagnahmt. Sie werden jetzt vom Kampfmittelräumdienst vernichtet.

( kol )

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