Pinneberg
PZ-Regional

Zwischenstation für Kinder in Not

Flüchtlinge aus dem Kreis Pinneberg während der Wintermonate, also in der unbelegten Zeit, im Fünf-Städte-Heim auf Sylt unterzubringen, ist eine durchaus nachdenkenswerte Überlegung. Immerhin gehören dem Betreiber des Heims in Hörnum, dem Fünf-Städte-Verein, zum überwiegenden Teil Kommunen aus dem Kreis Pinneberg an, die bei der Unterbringung der ihnen zugewiesenen Flüchtlinge zunehmend an ihre Grenzen kommen. Sollten sich die betroffenen Landkreise und Kommunen einigen, könnte es schon im November losgehen.

In diesem Falle ist es eine Überlegung wert, vor allem unbegleitete Flüchtlingskinder, die noch keine Pateneltern gefunden haben, für eine Übergangszeit in dem Jugendheim unterzubringen. Die Zahl dieser Kinder steigt rasant an, im Heim hätten sie bei entsprechender Betreuung einen optimal kind- und jugendgerecht ausgestatteten Ort, an dem sie zur Ruhe kommen könnten.

Für die Betreuung wäre entsprechend ausgebildetes Personal erforderlich, möglicherweise ergänzt durch den Bundesfreiwilligendienst. Für den können sich auch ältere Erwachsene melden, die nur darauf warten, sich für Flüchtlinge engagieren zu können.