Pinneberg
Halstenbek

Zweite neue Kita kostet 2,8 Millionen Euro

In Halstenbek haben die Politiker den Weg für einen zweiten Kita-Neubau frei gemacht

In Halstenbek haben die Politiker den Weg für einen zweiten Kita-Neubau frei gemacht

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Neue Einrichtung soll 100 Kindern in sechs Gruppen Platz bieten. Politiker rechnen mit 1,5 Millionen Euro Fördermitteln.

Halstenbek.  Halstenbek will raus aus der Kita-Krise. Nachdem kürzlich der Bau einer neuen Einrichtung am Eidelstedter Weg/Osterbrookweg beschlossen wurde, haben jetzt die Mitglieder des Schul- und des Bauausschusses in einer gemeinsamen Sitzung dem Neubau einer Kita auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Bickbargen zugestimmt. Das Votum muss am 21. September vom Finanzausschuss und am 28. September vom Gemeinderat bestätigt werden.

Die neue Kita soll 100 Kindern in sechs Gruppen Platz bieten. Geplant sind zwei Elementar- und Hortgruppen mit jeweils 20 Plätzen, zwei reine Elementargruppen mit je 20 Plätzen sowie zwei Krippengruppen, die jeweils maximal zehn Kinder aufnehmen können. Das Projekt entsteht auf dem jetzigen Interimsparkplatz des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in konventioneller Bauweise. Laut Angela Friedrichsen, SPD, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Kultur, rechnet die Verwaltung mit Baukosten in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Die Gemeinde könne dabei mit einer Fördersumme von bis zu 1,5 Millionen Euro planen, sodass im günstigsten Fall lediglich Eigenmittel von 1,3 Millionen Euro erforderlich wären.

Der Bau soll nach dem Willen der Politik als Neu- und Erweiterungsbau für die bestehende Kita Schule Bickbargen errichtet werden. Damit verbleibt die Trägerschaft bei der Gemeinde. In der bisherigen Kita gibt es zwei Elementar- und Hortgruppen mit insgesamt 30 Plätzen. Die freiwerdenden Räume nutzt die Grundschule für zwei weitere Klassenzimmer.

Der Kita-Neubau soll im Frühsommer 2017 fertiggestellt werden, damit die Kita aus der Grundschule dann vor dem Beginn des Schuljahres 2017/18 einziehen kann und die nicht mehr benötigten Räume zu Klassenzimmern umgebaut werden können.