Pinneberg
Holm

Eine Chance für den künstlerischen Nachwuchs

Beim Kulturverein Holm können den Künstlern jetzt auf einem neuen Stutzflügel spielen

Beim Kulturverein Holm können den Künstlern jetzt auf einem neuen Stutzflügel spielen

Foto: Thomas Pöhlsen / HA

Der Holmer Kulturverein holt rumänische Nachwuchsmusiker ins Dörpshus. Auch eine Hetlingerin wird gefördert. Neues Klavier angeschafft.

Holm.  „Endlich ein ordentliches Klavier!“ Beim Kulturverein in Holm herrscht große Zufriedenheit über eine Investition, mit der dem Wunsch mancher Künstler Rechnung getragen wird. „Das bisherige Stück war wirklich alt“, sagt der Vorsitzende Wilfried Welsch. Die Anschaffung wurde möglich durch die Spende eines Holmer Ehepaares, das ungenannt bleiben möchte, den Verkauf des alten Stückes sowie einen 2500-Euro-Zuschuss der Gemeinde. Die ist der Besitzer, was für den Verein den Vorteil hat, dass Folgekosten wie das Stimmen von ihr getragen werden.

Der Stutzflügel soll erstmals während eines Konzerts am Freitag, 25. September, zum Einsatz kommen. „Spritzige Klassik“ ist von 19.30 Uhr an zu hören. „Leichte Melodien“ von Ravel, Paganini, Sarasate, Beethoven, Mozart und Lehár werden vorgetragen, so der Konzert-Organisator Eduard von Allwörden. Er holt junge rumänische Musiker in das Geest-Dorf. Der Pianist Mischa Blanos und der Violinist Sabin Penea studieren und können sich während ihrer Semesterferien erste musikalische Meriten in Deutschland erwerben. Vielversprechender Künstlernachwuchs kommt auch aus Hetlingen. Die Sopranistin Melanie Römer singt begleitet vom Pianisten Thorben Korn. Zum krönenden Abschluss sollen deutsche und rumänische Jung-Künstler gemeinsam auftreten. Tickets gibt es im Weinhaus Alte Schmiede, Hauptstraße 18, Telefon 04103/40 02.

Die Holmer Theaterwerkstatt geht ab 26. September an mehreren Terminen um 20 Uhr dem Faible der Akteure für englische Krimis nach. „Kurz vor Null“ gehöre zu den weniger häufig gespielten Stücken der „Queen of Crime“ Agatha Christie, so Theatergruppenleiterin Gaby Lipp, und zähle zu der Kategorie „Whodunnit“. Der Mörder wird erst zum Schluss enttarnt, den Zuschauer soll während der Aufführung die Frage bewegen, wer die Tat begangen hat. Die Premiere ist bereits ausverkauft. Für die Abendtermine am 10. und 11. Oktober, 6., 7., 13. und 14. November sowie die 16-Uhr-Vorstellungen am 27. September und 11. Oktober gibt es noch Karten im Holmer Weinhaus sowie im Druckladen Wedel, Feldstraße 11, Telefon 04103/1 79 58.

Ein plattdeutscher Abend unter dem Motto „Scheun di to sehn“ beginnt am Sonntag, 29. November, um 18 Uhr. Holmer „Plattschnacker“ tragen am Ersten Advent vor allem überlieferte Geschichten vor, ein Gastbeitrag kommt vom Etzer Bund. In der Pause gibt es mit „Klöben und Mettwurst“ eine historische Speise. Alle Veranstaltungen des Vereins werden im Dörpshus, Im Sande 1, organisiert.