Pinneberg
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Kita-Skandal? Stadt durchleuchtet Abrechnungen

Die Träger der Pinneberger Kindergärten müssen ihre Einnahmen und Ausgaben offenlegen

Die Träger der Pinneberger Kindergärten müssen ihre Einnahmen und Ausgaben offenlegen

Foto: dpa Picture-Alliance / Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance / dpa

Nachdem bekannt geworden war, dass Pinneberg womöglich zu hohe Zuschüsse gezahlt hat, sollen jetzt Zahlen auf vden Tisch kommen.

Pinnebergs Stadtverwaltung hat einen wichtigen Schritt zur Aufarbeitung des von Politikern vermuteten Skandals bei der Kita-Förderung vollzogen. Seit Juni steht der Vorwurf jahrelanger Geldverschwendung im Raum. Denkbar ist, dass die Stadtverwaltung es versäumt hat, auf massiv gestiegene Zuschüsse des Landes zu reagieren, obwohl das Geld aus Kiel ausdrücklich Kommunen entlasten sollte. Somit könnte der Stadt ein hoher finanzieller Schaden entstanden sein.

Laut Rathaussprecher Marc Trampe sind die Kita-Träger jetzt aufgefordert worden, bis Mitte August ihre jeweiligen Jahresabrechnungen vorzulegen. Ziel sei es, Einnahmen und Ausgaben zu durchleuchten und der Pinneberger Politik im September einen ersten Sachstand zu präsentieren. Eine Bewertung der Situation sei derzeit noch nicht abzugeben. „Die werden wir erst vornehmen, wenn verlässliche Daten vorliegen“, sagte der Rathaussprecher am Dienstag.