Haselau. Naturschutzbund Elbmarschen organisiert „Seehundkiek“. Ein großes Fischangebot hat die seltenen Raubtiere in die Elbe gelockt.

„Wir haben gewonnen“, verkündet Roland Dilchert mit ein bisschen Erleichterung in der Stimme, nachdem er durch das Spektiv geblickt hat. Vom Elbdeich aus ist mit bloßem Auge nichts zu identifizieren. Nur mit dem High-Tech-Gerät sind die braun-grauen Seehunde auf dem dunklen Watt im Bereich des Bishoster Sand erkennbar. „Das ist ja spektakulär“, entfährt es einem Teilnehmer, nachdem er durch das Okular geschaut hat.