Pinneberg
PZ-Regional

Halstenbek hat gut verhandelt

Es ist nicht einmal ein halbes Jahr her, dass CDU und Grüne in der Halstenbeker Gemeinderatssitzung eine Einigung mit der Investorenfamilie Greve platzen ließen. Dieses Nein erweist sich im Nachhinein als Glücksfall, weil die Gemeinde damit ein klares Zeichen gesetzt hat. Nämlich, dass sie nicht gewillt ist, sich alles gefallen zu lassen. In den folgenden Gesprächen ist es gelungen, dem Investor weitere Zugeständnisse abzuringen. Die geforderte Zahl der Wohneinheiten konnte weiter reduziert werden. Und die Gemeinde konnte sicherstellen, dass Greve nicht zuerst die Wohnungen baut und die angrenzende Gewerbefläche eine Brachfläche bleibt.

Wichtig ist auch, dass die Gemeinde ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Firmen erhält, auch wenn sie bis auf einen Fall kein Grundstückseigentümer ist. Auf diese Weise kann die Gemeinde ihre Wunschfirmen auswählen und sicherstellen, dass tatsächlich Mittelständler mit geringer Verkehrs- und Lärmbelastung sich dort ansiedeln. Probleme, die Flächen zu vergeben, dürften aufgrund der Nachfrage nicht bestehen.