Pinneberg
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Westumgehung: Bahn senkt Stromleitung ab

Bürgermeisterin Urte Steinberg steht dort, wo die Westumgehung einmal ansetzen soll

Bürgermeisterin Urte Steinberg steht dort, wo die Westumgehung einmal ansetzen soll

Foto: Stadt Pinneberg

Nachdem im Frühjahr bereits die ersten Bagger anrückten, stehen nun Arbeiten im Gleisbereich an. Das kann zu Beeinträchtigungen führen.

Pinneberg. Bereits im Frühjahr fraßen sich die Bagger durch Pinneberg. Sie schlugen eine Schneise für die seit Jahrzehnten geplante Westumgehung, auf der 2018 die ersten Autos rollen sollen. Am kommenden Montag beginnt an der Siemensstraße zudem die für eine geplante Brücke notwendige Absenkung der Oberleitungen der Bahn. Diese Arbeiten im Gleisbereich werden voraussichtlich bis zum 16. September andauern.

Die Bautrupps sind jeweils wochentags in der Zeit von Mitternacht bis 5 Uhr morgens im Einsatz. Nach einer Pfahlgründung und der Fundamentierung der Masten werden die Oberleitungen umgebaut. Erst danach werden die alten Masten zurückgebaut. Damit der Zugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, beschränken sich die Arbeiten auf die nächtlichen Sperrpausen. Eine Genehmigung Eisenbahnbundesamts liegt vor.

„Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir um Verständnis“, so Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg. Die Anwohner seien direkt von der Bahn über die Bauarbeiten informiert worden. Neben der Absenkung der Oberleitungen laufen auch die weiteren Arbeiten weiterhin planmäßig. „Aktuell erfolgen die Ausschreibungen für die Erd- und Straßenarbeiten.“ Steinberg geht davon aus, dass im Herbst 2015 mit dem Straßenbau begonnen wird.