Pinneberg
Tornesch

Junge Union fordert bessere Busanbindung

Eine Direktverbindung zwischen Uetersen und Tornesch zu den Stoßzeiten ist nur einer der Verbesserungsvorschläge der Jungen Union (Symbolbild)

Eine Direktverbindung zwischen Uetersen und Tornesch zu den Stoßzeiten ist nur einer der Verbesserungsvorschläge der Jungen Union (Symbolbild)

Foto: Pressebild.de/Bertold Fabricius

Das Angebot zwischen Uetersen und Tornesch soll ausgebaut werden. Die Junge Union hat bereits Anregungen und Wünsche formuliert.

Tornesch. Die Junge Union (JU) Uetersen-Tornesch fordert eine Verbesserung des Busverkehrs zwischen den beiden Nachbarstädten. Schon im März hatte die JU in einer Umfrage um Wünsche und Anregungen zum Thema gebeten. Die Resonanz war zwar mäßig, dennoch hat die JU jetzt einen entsprechenden Antrag an die Politiker in Uetersen und Tornesch mit Verbesserungsvorschlägen gerichtet.

Demnach sollten die neuen Stadt-, Neubau- und Gewerbegebiete besser an den Busverkehr angeschlossen werden. Außerdem seien eine verstärkte Taktung der Busse zu Schulzeiten sowie besser mit den Unterrichtszeiten abgestimmte Fahrzeiten wünschenswert. Weitere Vorschläge sind ein leicht erhöhtes Angebot in den Abendstunden sowie in den Nachtstunden am Wochenende, eine Direktverbindung zwischen Uetersen und Tornesch zu den Stoßzeiten sowie die Einrichtung eines Busses, der auf Abruf auf variablen Strecken fährt. Besonders im Winter werde deutlich, wie wichtig eine gut geplante Busverbindung sei, so JU-Vorsitzender Daniel Kölbl. „Es sind neue Wohn- und Gewerbegebiete entstanden, der Sportplatz in Tornesch und andere zentrale Einrichtungen wurden verlagert, das Bahn- und Schulangebot hat sich geändert und mit der K 22 ergäben sich ganz neue Verkehrswege“, sagt Kölbl.

Durch eine Neuausrichtung des Busverkehrs könnte aus Sicht der JU die Fahrgastzahlen steigen, da sich das Angebot stärker an der Nachfrage orientieren könnte, die Haushaltsmittel könnten effizienter eingesetzt und die innerstädtischen Bereiche vom Verkehr entlastet werden. Die Anbindung von Gewerbegebieten könnte ein Standortvorteil für die Städte sein und Menschen, die auf den Bus angewiesen sind, könnten besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben, so die Argumentation der Jungen Union.