Pinneberg
PZ-Regional

Tipp der Juristin

Viele Anwohner, darunter auch Wedeler, haben noch Rechnungen mit dem Hamburger Abschleppunternehmen offen. Einige weigerten sich, die aus ihrer Sicht zu hohen Gebühren zu zahlen. Jetzt zu hoffen, dass sich die Rechnung damit erledigt habe, sei aber ein Trugschluss, so Julia Rehberg.

Wie die Juristin der Verbraucherzentrale Hamburg erklärt, würde der Anspruch nicht automatisch wegen der entzogenen Transportgenehmigung entfallen. Es sei eine Leistung erbracht worden, der Anspruch auf die Zahlung könnte auch auf die Lebensmitteldiscounter übergehen.

Rehberg rät Betroffenen, sich offensiv zu verhalten, das Transportunternehmen anzuschreiben, eine genaue Berechnungsgrundlage einzufordern und so lange die Zahlung zu verweigern. „Am besten informiert man auch gleich den Ladenbetreiber darüber“, so Rehberg.