Elmshorn

Studt in Elmshorn: Servicestelle für Flüchtlinge kommt

Elmshorn. Die Landesregierung will in der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik besonders die Kommunen unterstützen. Wie Innenminister Stefan Studt auf einer Veranstaltung des Einwandererbundes in Elmshorn sagte, soll künftig eine landesweit tätige Servicestelle dabei helfen, bestehende Integrations- und Partizipationsgremien von Zugewanderten vor Ort zu stärken.

Bei Bedarf sollten neue Gremien in den Kommunen initiiert und eine Verzahnung gefördert werden. Die bisherige Betreuungskostenpauschale von 101,25 Euro im Quartal werde ab Juli umgestellt auf eine einmalige Integrationspauschale von 900 Euro für jeden in der Kommune ankommenden Flüchtling. Die Integrationspauschale, aus der neben einer Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Aufgaben auch Ehrenamtliche beim Sprachunterricht unterstützt werden können, sei eine freiwillige Leistung des Landes und werde amtsfreien Kommunen und Ämtern zufließen. Studt: „Wir wollen erreichen, dass das Geld dort eingesetzt wird, wo die Menschen aufgenommen und betreut werden.“

( HA )

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