Pinneberg
PZ-Regional

Weniger zögern, einfach machen

Es gibt die Zauderer und Zögerer. Es gibt die, die überall das Negative sehen, überall Hindernisse vermuten und sich deshalb gar nicht erst auf den Weg machen. Und dann gibt es Menschen wie Ingrid Pöhland. Wenn es darum geht, anderen zu helfen, dann zögert die Schenefelderin nicht einen Moment. Angesichts eines Berges von gespendeter Kleidung und viel Arbeit bleibt sie seelenruhig. Sie packt einfach an, sieht überall das Positive. Und das Schönste daran: Es ist ansteckend.

Es ist fast ein wenig unheimlich, was Pöhland und später ihre Mitstreiter in den vergangenen Jahren bewegt haben. Sie gründeten den Verein „Glücksgriff, der soziale Kreislauf“, bauten Schenefelds erstes und einzigartiges Sozialkaufhaus auf. Mit den Einnahmen unterstützte der Verein zahlreiche Projekte. Nun also Nepal.

Weil einer Glücksgriff-Helferin ihr weinender Nachbar aus Nepal nicht egal war, rollte eine Welle der Hilfsbereitschaft an, mit der so am Anfang keiner gerechnet hatte. Und warum? Weil Pöhland nicht gezögert hat. Sie zog die Sache gleich groß auf. Mit Erfolg. Das Pöhland-Prinzip zieht – daran sollte man denken, wenn man wieder zu viel grübelt.

Seite 2 Nepal-Hilfe aus dem Kreis Pinneberg,