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Quickborn

Auf Spurensuche in der dunklen Vergangenheit: Rundgänge zu NS-Orten

Quickborn. Zu einem Ausflug in die dunkelste Geschichte der Stadt Quickborn lädt der Verein Spurensuche Quickborn für diesen sowie nächsten Sonntag, 10. Mai, ein. So gehe es am 3. Mai zu Plätzen in der Innenstadt, die Mahnmale des Nationalsozialismus waren, so Veranstalter Jörg Penning. Dabei werden auch Stätten besucht, an denen Quickborner lebten, die vom NS-Regime verfolgt, verschleppt und ermordet wurden. Einige Stolpersteine erinnern bereits an deren Schicksal.

Treffpunkt für den Rundgang ist um 15 Uhr an der Busstation des Bahnhofs. Eine Woche später wird von 14.30 Uhr an mit dem Fahrrad die noch lebendige Geschichte des National­sozialismus erkundet. Vom ZOB aus geht es nach Quickborn-Heide und Quickborn-Renzel.

„Hintergrund dieser historischen Spurensuche ist die 70-jährige Wiederkehr der Befreiung Quickborns“, erklärt Heimatforscher Penning. Am 4. Mai 1945 rollten britische Panzer in die Stadt und beendeten damit das Kriegsgeschehen. In Quickborn gab es Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Euthanisieopfer.