Pinneberg. Der Trend zur Urne sorgt für große Freiflächen. Pinneberg bietet Schenefeld eine Allianz an. Andere Kommunen erweitern ihr Angebot.

15 Hektar Fläche. Nur ein Bruchteil davon ist belegt. Pinnebergs Stadtfriedhof am Hogenkamp ist Naherholungsgebiet, Ruhestätte für 17.500 Menschen – und im Wandel. Klassische Erdbestattungen im Sarg sind rückläufig. Der Trend zu Gräbern in Rasenlage und Urnenpaargräbern ist unverkennbar. „Die benötigen nur etwa ein Drittel der Fläche“, weiß Guido Roschlaub, der die Friedhofsflächen am Hogenkamp pflegt. Gepflegt werden müssen auch Freiflächen. Das kostet Personal und somit Geld. Da aktuell nur ein Hektar der ausgewiesenen drei Hektar Grabfläche genutzt wird, denken die Verantwortlichen der Kreisstadt über Kooperationen nach. In den Fokus rückt Schenefeld, dessen Stadtgrenze nicht weit vom Friedhof Pinnebergs entfernt liegt.