Pinneberg
Tornesch

Druckereibetrieb macht den Business-Park voll

Tobias (v.l.), Wolfgang, Nathalie Mailin und Erika Rieck beim Richtfest in Tornesch mit WEP-Chef Harald G. Schroers (3.v.l.)

Tobias (v.l.), Wolfgang, Nathalie Mailin und Erika Rieck beim Richtfest in Tornesch mit WEP-Chef Harald G. Schroers (3.v.l.)

Foto: Burkhard Fuchs

Familienunternehmen RieckDruck zieht im Sommer von Hamburg an die A 23. Ausschlaggebend war die gute Verkehrsanbindung in Tornesch.

Tornesch. Das letzte größere noch zu vergebende Grundstück im Tornescher Business-Park hat sich jetzt die Firma RieckDruck aus Hamburg gesichert. Das 95 Jahre alte Familienunternehmen, das 15 Mitarbeiter beschäftigt, konnte am bisherigen Standort am Volkspark nicht mehr wachsen. Darum habe er dringend nach einem Alternativ-Standort gesucht, sagte Firmenchef Wolfgang Rieck kürzlich beim Richtfest an der Lise-Meitner-Alle. In Hamburg sei er trotz Unterstützung der Handelskammer nicht weitergekommen.

Umso mehr freute es Rieck, dass er mit Harald G. Schroers und der Kreis Pinneberger Wirtschaftsförderungsgesellschaft WEP einen kompetenten Gesprächspartner fand. „Das hat ausgesprochen schnell und unkompliziert geklappt“, lobte der Unternehmer, der den Betrieb in dritter Generation leitet. Er hatte einen verkehrsgünstigen Standort gesucht, wie er ihn nun in Tornesch an der A 23 erhalten wird.

„Bei uns liegen Ansiedelungsberatung und Grundstücksverkauf in einer Hand. Das verspricht immer kurze Wege für die Unternehmen, die in den Kreis Pinneberg kommen wollen“, betonte WEP-Chef Schroers.

RieckDruck hat ein 1400 Quadratmeter großes Areal gekauft und investiert einen Millionenbetrag in die neuen Produktions- und Büroräume. „Bis auf Geld drucken wir alles“, sagte der Firmenchef, dessen Kinder Nathalie Mailin und Tobias ebenfalls in der Firma tätig sind. Diese sei sowohl im Offset- wie im Digitaldruck breit aufgestellt. Der Umzug nach Tornesch ist für Juli geplant. Mit RieckDruck werden es bald 30 Firmen sein, die sich im Business-Park Tornesch auf 34 Hektar angesiedelt haben. Zusammen verfügen sie über 800 Arbeitsplätze. „Und alle Betriebe sind am Wachsen“, freute sich WEP-Chef Schroers.