Naturschutz

Über den Dächern von Tangstedt klappert es wieder

Andreas Daebeler
Auch 2015 ist der Tangstedter Storch am 24.März an die Große Twiete in Tangstedt zurück gekehrt.

Auch 2015 ist der Tangstedter Storch am 24.März an die Große Twiete in Tangstedt zurück gekehrt.

Foto: Horst Gehrke

Das Tangstedter Storchenpaar ist an die Große Twiete zurückgekehrt. Der Rellinger Horst Gehrke dokumentiert das Geschehen im Nest.

Tangstedt.  Meister Adebar ist zurück aus dem „Winterurlaub“: Auf dem Hof der Familie Lüdemann an der Großen Twiete in Tangstedt können Tierfreunde einem Storchenpaar bei der Familienplanung zusehen. Seit mehr als 30 Jahren wird das Nest auf einem ehemaligen Strommast bezogen. „Manche Paare kommen nach bis zu drei Jahren hierher zurück“, weiß der Rellinger Horst Gehrke, der die Tiere seit Jahren in Augenschein nimmt. Das Nest sei gerade noch rechtzeitig von Helfern aus der Gemeinde gesäubert und stabilisiert worden.

Vater Storch sei bereits am 24. März in den Kreis Pinneberg zrückgekehrt. Auf seine Partnerin habe er bis zum 1. April warten müssen, so Gehrke, der sich regelmäßig mit seiner Kamera auf die Lauer legt – um das Leben der gefiederten Stammgäste zu dokumentieren. Die Tangstedter Störche sind Jahr für Jahr eine ganz besondere Attraktion für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde. Da das Nest an der Großen Twiete besonders gut einzusehen ist, können Naturfreunde aus der Umgebung die Tiere in ihrer hochgelegenen Residenz und Brutstätte hautnah erleben. Störche werden mehr als 20 Jahre alt und sind Fleischfresser. Für Frösche und Nagetiere brechen also harte Zeiten an.

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