Hetlingen

Der Elbe-Düker für Gasleitung besteht Stresstest

Marvin Mertens
Begehung des neuen Elbedükers zwischen Hetlingen und Lühesand mit Bürgermeisterin Monika Riekhof, Oberbauleiter Daniel Bley, Gasunie-Sprecher Philipp Bergmann-Korn, Holger Martinsteg von der Gemeinde Hetlingen

Begehung des neuen Elbedükers zwischen Hetlingen und Lühesand mit Bürgermeisterin Monika Riekhof, Oberbauleiter Daniel Bley, Gasunie-Sprecher Philipp Bergmann-Korn, Holger Martinsteg von der Gemeinde Hetlingen

Foto: Marvin Mertens

In 24-stündigem Stresstest wurde Belastbastbarkeit der Leitungen getestet. Infoveranstaltung zum Rückbau des alten Dükers am 24. April.

Hetlingen. Der nächste Schritt zur Inbetriebnahme des Elbe-Dükers bei Hetlingen ist getan. Nachdem das Unternehmen Gasunie die Tunnelbohrungen und den Einzug der Rohre abgeschlossen hat, hat die Pipeline nun auch einen Stresstest bestanden. Mit dem Drucktest wurde die Belastbarkeit der beiden Leitungen, die von Hetlingen zur Elbinsel Lühesand und weiter nach Niedersachsen führen, überprüft.

Die zwei Hochdruckleitungen mit einem Durchmesser von jeweils 75 Zentimetern wurden mit Wasser gefüllt und unter Druck gesetzt. „Die Pipeline ist für einen Nenndruck von maximal 84 Bar ausgelegt“, sagt Oberbauleiter Daniel Bley von Gasunie. Während des 24-stündigen Stresstests musste die Pipeline konstant einem Druck von 126 Bar standhalten.

Unabhängige Prüfer des TÜV nahmen des Stresstest des Elbe-Dükers ab. Die Sachverständigen überprüften die Einhaltung der Vorgaben zum Betrieb von Gashochdruckleitungen. Somit ist gewährleistet, dass die hohen Sicherheitsanforderungen der Bundesregierung erfüllt werden. „In den nächsten Wochen können wir den Tunnel verfüllen und die Anbindung an die bestehenden Leitungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen vornehmen“, sagt Projektmanager Peter Arends. „Und dann fließt erstmals Erdgas durch den neuen Elbe-Düker.“

Als letzte Phase des Großprojekts in der kleinen Marschgemeinde folgt dann zeitnah der Rückbau des alten Dükers. Gasunie kündigte an, die Hetlinger über das Vorgehen und die weiteren Maßnahmen zu informieren. Dies soll auf einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 24. April, von 19 Uhr an im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr an der Hauptstraße geschehen. Durch den neuen Elbe-Düker wird künftig Erdgas von Skandinavien nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen transportiert.

( mme )

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